S04E17 – Glaubt nicht alles, was in Büchern steht 😉
Sellt euch vor ihr hättet nur ein Leben… abgefahren oder?
Und in diesem Leben hättet ihr die undankbare Aufgabe nicht mehr als 1001 Spiele spielen zu können…
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht anhand des Buchs „1001 video games you must play before you die“ eben diese 1001 Spiele in einer Streamreihe zu besprechen – jeden Sonntag um 20:15 Uhr – Mit dieser Podcastfolge bekommt ihr einen kleinen Einblick in diese Reihe.
Pixel-Massaker auf der Leinwand Teil 2: Hollywoods Sünden der 2000er – videogamecast Podcast
Willkommen zurück beim Videogamecast, liebe Leidensgenossen und Popcorn-Vernichter!
16 Bit war cool, keine Frage – nur leider sind die Verfilmungen in den meisten Fällen nicht cool, wie ihr in der letzten Folge (oder den letzten beiden, wenn wir ehrlich sind) erfahren durftet. Aber leider hat auch die schönste Zeit ein Ende und so bewegen wir uns in rasantem Tempo auf die 2000er zu. Blondierte Spitzen, Britney Spears und, ja, immer noch schlechte Filme zu guten Spielen haben dieses Zeitalter geprägt. Gordon und Tobi haben sich wieder durch die cineastischen Abgründe gewühlt.
Es scheint, Hollywood hat aus seinen Fehlern nicht gelernt und uns mit einer ganzen Wagenladung unterirdischer Filme versorgt. Was wir jedoch gelernt haben: Verlasse dich niemals auf die Kritikerwertungen! Denn auch wenn der Film für einen professionellen Filmkritiker auf den ersten Blick schlecht sein mag – als Fan guckt man oft mit anderen (und manchmal schmerzverzerrten) Gefühlen auf das cineastische Machwerk. Unabhängig davon gibt es jedoch auch wirklich, WIRKLICH schlechte Filme. Das müssen auch wir feststellen.
Das erwartet euch in dieser Episode:
Unsere unerschrockenen Helden Tobi & Gordon stürzen sich erneut in die oft verminte Zone der Spieleverfilmungen. Freut euch auf einen gnadenlos ehrlichen Streifzug, bei dem kein CGI-Auge trocken bleibt, vollgepackt mit bitteren Wahrheiten, ungläubigem Kopfschütteln und der verzweifelten Suche nach einem Funken Genialität.
Diesmal im Kreuzfeuer der Kritik (unter anderem):
Mortal Kombat Annihilation: Gordon muss kleinlaut zugeben, dass seine rosarote Nostalgiebrille das CGI-Desaster und den Charakter-Mord an Johnny Cage etwas zu milde hat aussehen lassen. „Das ist absolute Grütze… Es geht ja echt gar nicht, was die da gemacht haben.“
Doom (2005): Wo Karl Urban in Ego-Perspektive rockt („endlich irgendwas, was wirklich Sinn macht“), während der Rest des Films eher ein generischer Horrorfilm ist. Und The Rock? Wurde für die Promotion stark genutzt, war aber nur ein Sidekick.
Silent Hill (2006): Visuell oft eine Wucht und nah am Spiel, besonders die Übergänge in die albtraumhafte andere Dimension („wo sich Rost ausbreitet und alles überzieht“). Storytechnisch aber „sehr direkt“ und weniger subtil als die Vorlage. Und ja, Pyramid Head MUSSTE natürlich rein, auch wenn er da thematisch eher deplatziert war.
Dead or Alive (DOA) (2006): Von Tobi als „saudumm“, aber unterhaltsam und „eins zu eins das Spiel“ beschrieben. Die Kostüme? Top! Der Film selbst? Finanziell ein Reinfall, aber Eric Roberts als Bösewicht!
Die Hitman-Doppel-Enttäuschung (2007 & 2015): Timothy Olyphant im ersten Teil konnte den Film nicht retten („langweilig und bedeutungslos“), und der zweite Teil mit Rupert Friend? „Einfach nur kacke. Langweilig, dämlich…“
Street Fighter: The Legend of Chun-Li (2009): Ein Film, so schlecht, „dass wir uns, nicht mal unser Gehirn, sich den merken wollte.“ Mit einer Kristin Kreuk, die ihr Chi bündelt, dass es „so kacke aussah und das war halt so dumm.“
Tekken (2009): Null Prozent bei den Kritikern! Aber hey, die Kampfszenen mit echten Martial-Arts-Leuten waren „richtig gut“, nur die Dramaturgie fehlte komplett.
Prince of Persia: The Sands of Time (2010): Eine der besseren Umsetzungen. Jake Gyllenhaal als persischer Prinz? Naja, Whitewashing-Debatte mal beiseite, der Film war „total unterhaltsam“ und die Effekte mit dem Dolch der Zeit „extrem cool“.
Warcraft: The Beginning (2016): Tobi fand ihn „echt gut“ und „total investiert“, auch wenn das Skript nicht immer glänzte. Die CG-Szenen der Orks waren beeindruckend, aber die Story rund um Fel-Magie und Portale war für Nicht-Kenner „ziemlich kompliziert“.
Warum ist der „Nostalgie-Faktor“ oft der einzige Spezialeffekt, der wirklich funktioniert und uns Filme besser in Erinnerung behalten lässt, als sie waren?
Kann man „Spielgefühl“ überhaupt auf Zelluloid bannen, ohne dass es peinlich wird oder das Budget explodiert und am Ende doch nur ein schlechter Film dabei herauskommt? Tobi meint: „Du musst erst mal verstehen, worum es in dem Spiel geht, um dann daraus auch wirklich den Film treiben zu lassen.“
Und wer zum Geier nickt eigentlich die Drehbücher ab, bei denen selbst der Gamedesigner mit den Ohren schlackern würde?
Schnappt euch Popcorn und setzt euch mit uns in die letzte Reihe des Kinos – es wird unterhaltsam! Garantiert ehrliche Meinungen, nerdige Fun-Facts und ein paar WTF-Momente.
Für wen ist diese Episode?
Für alle, die…
schon mal bei einer Spieleverfilmung lauter „NEIN!“ ins Kissen geschrien haben als beim schwersten Boss.
sich fragen, ob Hollywood jemals verstehen wird, was ein gutes Spiel ausmacht (die Antwort könnte euch beunruhigen).
bei „Spieleverfilmung“ eher eine Drohung als ein Versprechen hören.
und für die „Game Over“ manchmal die Erlösung nach 90 Minuten filmischer Qual ist.
Oder anders gesagt: Für alle leidgeprüften Gamer und Filmfans mit einem robusten Humor und der unsterblichen Hoffnung, dass es irgendwann mal besser wird. Vielleicht.
Pixel-Massaker auf der Leinwand: Unser schonungsloser Ritt durch die Hölle der Videospielverfilmungen
Erinnert ihr euch, wir Kinder der 90er? Als wir mit einigen der genialsten 16-Bit Perlen der Spielegeschichte beschenkt wurden? Eine goldene Zeit! Doch kaum hatten wir den Highscore geknackt und die nächste Diskette eingelegt, da zogen auch schon die dunklen Wolken von Hollywood über unserem Hobby auf. Mit viel Tamtam, großen Stars und teils hohem Budget versuchten sie, uns ihren sauren Regen schmackhaft zu machen. Das Ergebnis? Viel zu oft kam man sich vor, als hätte einem eine blonde Alyssa Milano einen Haufen labbrigen Spinat zwangsverfüttert.
Aber keine Sorge, ihr seid nicht allein in eurem Leid! In unserem neuen (alten, aber aufbereitetem, aber jetzt für alle verfügbaren) Podcast nehmen wir, Tobi & Gordon, euch mit auf eine waghalsige Achterbahnfahrt durch dieses Urgestein der Spieleverfilmungen. Wir haben uns durch meterlange Wikipedia-Listen gequält, um die cineastischen Totalausfälle und seltenen Glückstreffer für euch zu sezieren.
Das erwartet euch in dieser Episode:
Wir nehmen euch mit auf einen wilden Ritt durch die oft peinlichen, manchmal unfreiwillig komischen und selten wirklich guten Versuche, eure Lieblingsspiele auf die Leinwand zu bannen. Freut euch auf:
Schonungslos ehrliche Meinungen zu den Machwerken, die uns als Jugendliche entweder begeistert oder traumatisiert haben.
Nerdige Fun-Facts, die direkt aus der Mottenkiste unserer Erinnerungen und nächtelangen Recherchen stammen.
Nostalgische Ausraster – denn manchmal muss man einfach mal Dampf ablassen über das, was Hollywood unseren geliebten Pixelhelden angetan hat.
Jede Menge WTF-Momente, bei denen man sich fragt, was die Studiobosse und Drehbuchautoren eigentlich geraucht haben (oder ob sie die Spiele überhaupt kannten).
Super Mario Bros.: Der bizarre Fiebertraum, in dem Bob Hoskins und John Leguizamo als Klempner durch eine „ultra verkopfte“, dystopische Dino-Welt stolpern und Dennis Hopper… nun ja, Dennis Hopper ist. Ein „unglaubliches Millionengrab“, das uns bis heute Rätsel aufgibt.
Street Fighter: Jean-Claude Van Damme, seine legendäre Stirnbeule und Dialoge, bei denen selbst M. Bison vor Scham erröten würde. Tobis Fazit: „Quick, change the channel!“
Mortal Kombat: Der Soundtrack, der lauter schrie als die Kritiker! War der Film wirklich so gut, oder hatten wir einfach nur genug von den Gurken davor? Erstaunlich nah an der Vorlage und mit Christopher Lambert als Raiden ein echter Lichtblick?
Die unvergessliche Ära Uwe Boll: Von House of the Dead über Alone in the Dark bis Far Cry – ein Name, der Gänsehaut verursacht (nicht immer im positiven Sinne). Wir durchleiden seine „Kunst“ für euch und fragen uns, wie er das mit der deutschen Filmförderung eigentlich immer hinbekommen hat.
Lara Croft: Tomb Raider: Angelina Jolie als polygonarmes Sexsymbol? Oder eine der wenigen gelungenen Adaptionen, die dem Original gerecht wurde?
Für wen ist diese Episode?
Für alle, die…
schon mal beim Anblick eines Filmplakats zu ihrem Lieblingsspiel bereits prophylaktisch zur Schmerztablette gegriffen haben.
sich ernsthaft fragen, ob die Drehbuchautoren die Spiele überhaupt JE gespielt haben, die sie da verhunzen.
den Unterschied zwischen einer guten Hommage und einer dreisten Beleidigung ihrer Intelligenz kennen.
wissen, dass mit großer Macht (über eine Spiele-IP) auch große Verantwortung (für eine gute Verfilmung) kommt – oder zumindest kommen sollte.
einfach nur Tobi & Gordon dabei zuhören wollen, wie sie sich gepflegt über die Sünden der Filmgeschichte aufregen. Anekdoten inklusive!
Oder anders gesagt: Für alle leidgeprüften Gamer und Filmfans mit einem gesunden Hang zum Sarkasmus und der unerschütterlichen Überzeugung, dass es doch eigentlich nicht SO schwer sein kann! Ich hoffe, ihr begleitet uns auch diesmal.
Die Filme, die wir unter anderem besprechen:
Hier ist eine Liste der Filme, die in dieser Episode genauer unter die Lupe genommen werden, inklusive ihres Erscheinungsjahres und einem direkten Link zur IMDb-Seite für weitere Infos:
Podcast-Episode über moderne Retro-Hardware mit Gordon & Tobi
S04E12 – Endlich wieder ein Podcast über Retro-Hardware!
Extended & Free. Eine Podcastfolge die zuvor nur für unsere Patreon-Unterstützer verfügbar war hat sich jetzt den Weg gebahnt und kann auch alle anderen Hörer unterhalten. Hier das Thema:
Im neuesten Premium-Cast geht es erneut um sexy Retro-Hardware für den modernen Nerd von heute. Neben vielem Anderen, besprechen wir die Konsolen der Firma Analogue, aktuell durch das Mega SG in der Presse, und die Everdrive Serie von krikzz.
Zentrales Thema kann da nur das beste Videosignal und die größtmögliche Spielebibliothek auf so wenig Platz wie möglich sein. Wir streifen dabei auch viele weitere Themen rund um die jüngste Explosion an Retro-Hardware.
Viel Spaß beim Hören!
PS: Hier findet ihr einen weiteren Cast zu Gaming Setups und Minikonsolen.
Id-Shooter der 90er Jahre mit Gordon & Tobi (&Peter)
Die Ego-Ära
Id-Software? Ja klar! Doom, Wolfenstein und Quake (Beben) gehören zu den fest etablierten Shootern der 90er Jahre und wir zeigen euch im dritten Teil der Podcastreihe wohin sich die Serien in den 2000ern bewegt haben.
Als Verstärkung haben wir uns diesmal Peter Boehme dazugeholt, seines Zeichens (3D)Artist für Id-Games.
Auch diesmal erfahrt ihr jede Menge Background-Infos zu den Spielen, lustige Geschichten und vor allem, warum gerade Gordons Kindheit/Jugend sehr von den hier besprochenen Spielen geprägt wurde.
DOS, Arcade (VR), SNES, Jaguar, Classic Mac OS, Acorn Archimedes, 3DO, Apple IIGS, Game Boy Advance, Xbox, Linux, iOS, Xbox 360, PlayStation 3 (PSN), Android
MS-DOS, Sega 32X, Atari Jaguar, SNES, PlayStation, 3DO, Windows 95, Sega Saturn, Acorn Archimedes, Game Boy Advance, Xbox 360, iOS, Android, Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One
Neue Woche, neues Glück – Weil es beim letzten Mal so gut geklappt hat folgt hier nun der nächste Audiokommentar mit dem Kassenschlager aus 1995 – Batman Forever!
Alles, was ihr dafür benötigt ist der Film Batman Forever (Bluray oder DVD oder VOD ist egal) und parallel dazu unseren Podcast. Ihr startet den Podcast und startet dann den Film synchron zu unserem Einzählen und schon geht es los 😉
Anstatt diese langweiligen Audiokommentare des Regisseurs, könnt ihr nun live mit uns den Film erleben und ablästern. Aber seid gewarnt – Wir sind Batman-Fans und lassen uns nur wenig von dem allgemeinen Konsens beeinflussen, dass der Film absoluter Mist ist – hört aber selbst!
Viel Spaß mit dieser Premium-Episode
Gordon und Tobi
PS: Kann mir einer verraten, warum das Batmobil auf dem Cover der DVD keine Scheinwerfer mehr hat? Wer hat da Mist gebaut?
Id-Shooter der 90er Jahre mit Gordon & Tobi (&Torsten)
Der Beginn einer Ego-Ära (zweiter Teil)
Drei Stühle, eine Meinung: Id Shooter sind einfach geil! Von den zarten Anfängen der Blutsbrüder Apogee, über das jüngst de-indizierte Erstlingswerk Wolfenstein bis zu dem Meilenstein der Spielegeschichte, Doom.
Wir haben uns den Torsten wieder eingeladen und schwadronieren uns durch die Frühzeit der Ego-Shooter. Denn nur mit verstärkten Kräften, kann man so einem Thema gerecht werden. Wolltet ihr schon immer wissen, wie die BFG 3000 eigentlich ihren Schaden verursacht? Hat es euch gequält zu wissen, aus welchem Material die Figurenvorlagen für die Doom Sprites geformt wurden? Dann schaltet ein und hört gut zu bei diesem ersten Teil unserer Reihe über die Id Shooterserien. Wir besprechen nach und nach alle Releases!
Wenn ihr zum Beispiel wissen wollt, warum John Romero jeden Dollar benötigt, warum Cacodämonen so aussehen, wie sie aussehen.. oder wie viel Rechenleistung eine Waschmaschiene hat, ist dieser Podcast der Richtige für euch!
DOS, Arcade (VR), SNES, Jaguar, Classic Mac OS, Acorn Archimedes, 3DO, Apple IIGS, Game Boy Advance, Xbox, Linux, iOS, Xbox 360, PlayStation 3 (PSN), Android
MS-DOS, Sega 32X, Atari Jaguar, SNES, PlayStation, 3DO, Windows 95, Sega Saturn, Acorn Archimedes, Game Boy Advance, Xbox 360, iOS, Android, Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One