Willkommen zurück beim Videogamecast! In dieser Folge stellen sich die Spieleentwickler Tobi & Gordon der alles entscheidenden Frage: Welche Star Wars Spieleklassiker sind heute wirklich noch gut und welche sollten besser in Nostalgie gehüllt bleiben? Bevor wir uns in die Action stürzen, gibt’s wie immer ein wenig Geplänkel über die Tücken der Podcast-Produktion mit Riverside und Audacity und einen überraschenden Reisebericht aus der Warhammer World in Nottingham.
Danach machen wir aber den Sprung in den Hyperspace und nehmen die goldene Ära der Star Wars-Actiongames unter die Lupe. Wir starten bei dem Gefühl, als Droide in der Schlacht um Naboo zu kämpfen, und arbeiten uns bis zu den vergessenen Perlen für Handheld-Konsolen vor. Macht euch bereit für eine ungeschönte Analyse voller Retro-Gaming-Liebe und knallharter Kritik.
Das erwartet euch in dieser Episode:
Battlefront (2004) & II (2005): Wir klären, warum das Konzept „Battlefield im Star Wars-Universum“ so genial war und wieso Captain Panaka in seinem Landgleiter eine absolute Plage war. Außerdem schwärmen wir vom nahtlosen Übergang in den Weltraum in Teil 2 – ein Feature, das seiner Zeit voraus war.
Republic Commando (2005): Eine düstere, atmosphärische Perle! Wir diskutieren, warum dieser taktische Squad-Shooter auch heute noch beeindruckt, auch wenn das Management der KI-Kameraden manchmal nervt und die Kampagne nach sechs Stunden schon wieder vorbei ist.
Der schmerzhafte PSP-Abstecher: Wir beleuchten die Exklusivtitel Renegade & Elite Squadron und erinnern uns daran, wie frustrierend das Zielen mit nur einem Analogstick war. Eines davon ist aber erstaunlich gut gealtert!
Der absolute Tiefpunkt: Unsere Abrechnung mit The Clone Wars – Republic Heroes. Ein Spiel mit katastrophaler Sprungsteuerung, das uns an unseren eigenen Fähigkeiten zweifeln ließ und mit nervigen Yoda-Tutorials glänzt. Finger weg!
Für wen ist diese Episode?
Für alle, die…
…schon mal auf Naboo von einem Landgleiter überfahren wurden, während sie in einem Panzer saßen.
…wissen, dass der wahre Held von Battlefront II nicht Luke Skywalker ist, sondern der nahtlose Übergang vom Planeten in den Weltraum.
…und für die der Geruch von Plastik-Miniaturen und alten Spielmodulen pure Nostalgie ist.
In dieser Folge des Videogamecasts reisen Tobi und Gordon zurück in die glorreichen 80er und 90er Jahre – die Zeit, als Actionhelden noch Männer in weißen Unterhemden und barfuß durch Hochhäuser rennen mussten, um ihre Familien zu retten. Thema der Folge: Stirb Langsam-Videospiele! Klingt cool? Nun ja, sagen wir mal so: Die Spiele haben es mehr versucht als geschafft, das John-McClane-Gefühl rüberzubringen.
Die Jungs fangen bei der legendären Commodore 64-Version an – oder, wie Gordon es nennt: „Das Spiel, bei dem du eher stirbst als lang zu spielen.“ Spoiler: Die Grafik und das Gameplay hauen keinen vom Hocker. Weiter geht’s mit einem kuriosen Japan-exklusiven Titel, den vermutlich niemand außerhalb Tokios jemals gezockt hat – außer vielleicht ein Hardcore-Sammler auf einem Retro-Flohmarkt. Und dann gibt’s da noch das NES-Spiel mit dem denkwürdigen Helikopter-Endboss.
Die Die Hard Trilogy bekommt natürlich auch ihre verdiente Aufmerksamkeit: Ein Spiel, drei Genres – Action, Ballerei und… Taxifahren? Klingt seltsam, ist aber verdammt spaßig, vor allem mit der Lightgun. Aber Achtung: Wer das authentisch mit der Namco G-Con spielen will, muss erstmal zum ROM-Experten seines Vertrauens laufen.
In der zweiten Hälfte der Folge widmen sich die beiden den eher tragischen Flops wie Nakatomi Plaza und Vendetta, die versuchen, John McClane wieder auferstehen zu lassen – leider mit so viel Charme wie ein kaputtes Lüftungsschachtgitter. Schließlich brainstormen sie noch über die perfekte Die Hard-Spielumsetzung: ein epischer Anthologie-Titel, der wirklich jeden Film der Reihe als eigenes Level packt. Wer wünscht sich das nicht?
Ach ja, zwischendurch gibt’s auch noch ein paar Sidequests: Gossip über Bruce Willis, eine Diskussion über das Verhältnis von Bruce zu Demi Moore und natürlich der regelmäßige Check der Podcast-Charts. Wer also auf Trash, Nostalgie und explosive Lacher steht, ist bei dieser Episode goldrichtig!
Resident Evil Reihe | Vom Koop-Horror über Call of Duty bis zum Comeback – Die komplette Retrospektive
Einleitung
Die Umbrella Corporation ist Geschichte, aber die Albträume gehen weiter! In dieser Episode nehmen sich die Spieleentwickler Gordon und Tobi die komplette Resident Evil-Reihe vor – von Teil 5 bis zum grandiosen Resident Evil 2 Remake. Was als klassischer Survival Horror begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem wilden Ritt durch Action-Exzesse, fragwürdige Multiplayer-Experimente und schließlich einer triumphalen Rückkehr zu den Wurzeln.
Warum heißt es eigentlich Resident Evil und nicht Biohazard? Wieso hat Chris Redfield Oberarme, die dicker sind als jeder Oberschenkel? Und was zur Hölle ist mit dem Logo von Teil 6 passiert? All das und mehr klären Gordon und Tobi in gewohnt schonungsloser Manier – inklusive einer Tiefenanalyse der CGI-Filme, bei denen selbst hartgesottene Fans die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Darum geht’s
Gordon und Tobi sezieren die Resident Evil-Reihe von Teil 5 bis zum Remake von Teil 2 – inklusive aller Spin-offs, Multiplayer-Experimente und fragwürdigen Entscheidungen von Capcom. Ein Podcast für alle, die wissen wollen, wann die Serie ihren absoluten Tiefpunkt erreichte und wie sie sich wieder aufgerappelt hat.
Was euch erwartet: Koop-Action mit Chris‘ Monsterarmen 💪 Überdrehte Japano-Action in Teil 6 🎭 Das Survival-Horror-Comeback mit Teil 7 🏚️ Das perfekte Remake von Teil 2 🧟
Für wen: Für alle, die sich bei „Welcome to the family, son“ noch heute die Nackenhaare aufstellen. Für jeden, der mal versucht hat, Mr. X durch eine Tür zu entkommen. Und für die Hartgesottenen, die sich tatsächlich durch alle CGI-Filme gequält haben. Kurz gesagt – für alle Nerds mit Herz, die Raccoon City niemals vergessen werden.
Die Spiele im Detail
Resident Evil 5 (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Switch, 2009)
🟢 Läuft problemlos
Gordon: „In der Retrospective muss ich sagen, dass mir Teil 5 gefallen hat. Aber es hat wenig mit dem eigentlichen Resident Evil zu tun gehabt. Survival Horror ist eher im Hintergrund – für Horror ist das Spiel zu cheesy.“
Tobi: „Das ist einer der Titel, der tatsächlich immer noch Spaß macht nach all den Jahren. Ich hab’s inzwischen auch tatsächlich immer mal wieder rausgekramt, noch mit anderen Leuten im Koop gespielt.“
Verdict: 👍 Solides Koop-Spiel, das aber mit klassischem Survival Horror wenig zu tun hat. Chris‘ Oberarme sind dicker als jeder Oberschenkel – und er schafft es damit, einen Felsbrocken zu verprügeln.
Mod-Empfehlung:RE5 Mod Manager – Für Texture-Mods und Quality-of-Life-Verbesserungen
Resident Evil: The Darkside Chronicles (Wii, PS3, 2009)
Gordon: „Darkside Chronicles sagt mir überhaupt nichts.“
Tobi: „Im Grunde hat sich Umbrella Chronicles gut genug verkauft, dass sie noch mal einen Nachfolger gemacht haben. Diesmal mit einer Storyline, die als Prequel zu Resident Evil 4 dient, wo man erfährt, was Leon mit Krauser zusammen gemacht hat.“
Verdict: 👍 Netter Lightgun-Shooter mit hübscher Grafik. Die PS3-Version hat stabilere Framerate und höhere Auflösung – wer einen Move-Controller hat, sollte zugreifen.
Resident Evil: The Mercenaries 3D (Nintendo 3DS, 2011)
Tobi: „Das ist aber auch nichts anderes als der Mercenaries-Modus aus Resident Evil 5 als eigenständiges Spiel. Inklusive Multiplayer.“
Verdict: 😐 Mercenaries-Modus als Standalone-Spiel. Für Fans des Modus okay, aber kein Must-Have.
Resident Evil: Revelations (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Switch, 3DS, 2012)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟡 Kleine Anpassungen nötig
Gordon: „Ich hab’s auch auf dem 3DS gespielt. Es hat erstaunlich gut funktioniert und es sah auch erstaunlich gut aus. Ein extrem gut designtes Spiel von der Optik her.“
Tobi: „Das war damals so der Titel, bei dem viele gesagt haben, endlich sind sie immer wieder mehr zu der klassischen Formel zurückgekehrt. Du bist auf einem großen Kreuzfahrtschiff unterwegs und hast wieder die typischen Schalterrätsel und Schlüsselrätsel.“
Verdict: 🏆 Endlich wieder klassisches Resident Evil-Feeling! Das Kreuzfahrtschiff-Setting ist atmosphärisch dicht, die Rätsel erinnern an alte Zeiten. Pflichtspiel für Fans.
Resident Evil: Operation Raccoon City (PC, PS3, Xbox 360, 2012)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🔴 Aufwendige Fixes erforderlich
Gordon: „Das war bock schwer, sah relativ kacke aus – keine gute Kombination. Es war furchtbar schlecht gebalanced. Man ist sehr schnell gestorben und wusste eigentlich nicht von wo. Es war so schlecht, dass wir es nicht noch mal miteinander gespielt haben.“
Tobi: „Ich hab’s selbst nie gespielt, aber ich habe nie irgendwas Positives darüber gehört.“
Verdict: 💩 Finger weg! Schlechtes Balancing, miserabler Netcode, frustrierendes Gameplay. Ein Tiefpunkt der Serie.
Resident Evil 6 (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Switch, 2012)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟢 Läuft problemlos
Gordon: „Jeder darf jetzt mal das Logo googeln und mir sagen, was er sieht. Ich sag nur: Die Giraffe hat den gebückten Menschen dort sehr lieb. Das beschreibt das Spiel eigentlich sehr gut – absolut überdreht.“
Tobi: „Das Spiel hat alles nicht auf 11 gedreht, sondern auf 12. Es hat sich auch nicht besonders gut gespielt. Die Leon-Kampagne fand ich eigentlich okay – aber die Chris-Kampagne war Call of Duty mit Resident Evil-Steuerung.“
Verdict: 😐 Überdrehte Action ohne Survival-Horror-Feeling. Vier Kampagnen mit unterschiedlichem Gameplay, aber alle leiden unter Quicktime-Event-Overkill. Das Ende einer Ära – danach musste sich die Serie neu erfinden.
Resident Evil: Revelations 2 (PC, PS3, PS4, PS Vita, Xbox 360, Xbox One, Switch, 2015)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟢 Läuft problemlos
Gordon: „Koop bringt mich sowieso schon mal an den Tisch. Das hört sich nicht schlecht an!“
Tobi: „Claire Redfield und Barry Burton kommen zurück! Das Spiel hat asymmetrisches Koop – der eine Partner kann andere Dinge als der andere. Barry hat sogar ein Geistermädchen als Partner, das unsichtbare Gegner sehen kann. Das war sehr cool!“
Verdict: 🏆 Claire und Barry sind zurück! Asymmetrisches Koop-Gameplay, episodische Struktur und der großartige Raid-Modus machen das Spiel zum unterschätzten Highlight. Die Story endet leider abrupt.
Hinweis: Der Koop-Modus der Hauptkampagne ist nur lokal spielbar! Für Online-Koop kann Parsec verwendet werden. Nur der Raid-Modus funktioniert online.
Umbrella Corps (PC, PS4, 2016)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟢 Läuft problemlos
Tobi: „Das scheint nochmal eine Ecke schlimmer zu sein als Operation Raccoon City. Bare Bones – wirklich nur das Minimum, was du für ein Spiel überhaupt machen kannst. Es ist fast schon wie Metal Gear Survive.“
Verdict: 💩 Absoluter Tiefpunkt. Minimaler Aufwand, maximale Enttäuschung. Wie Capcom das kurz vor Resident Evil 7 raushauen konnte, bleibt ein Rätsel.
Resident Evil 7: Biohazard (PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Switch, 2017)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟢 Läuft problemlos
Gordon: „Mir hat das richtig gut gefallen! Ich habe das im Dunkeln alleine gespielt und da ging mir ordentlich der Kackstift. Die Engine war sehr beeindruckend, die Perspektive sehr gut – das Setting mit der Hillbilly-Familie hat einfach funktioniert.“
Tobi: „Das Spiel hat massiv in die Atmosphäre investiert. Es hat sich sehr von Outlast und PT abgeschaut. Im Vergleich zu PT ist Resident Evil 7 allerdings nichts – das hat man schon gemerkt.“
Verdict: 🏆🏆 Das Comeback der Serie! First-Person-Horror, atmosphärisches Hillbilly-Setting in Louisiana, echte Angst statt Action-Overkill. Die Baker-Familie ist unvergesslich. Hätte auch ohne Resident Evil-Label funktioniert – und das ist ein Kompliment!
VR-Hinweis: Die PSVR-Version funktioniert, hat aber Probleme mit Motion Sickness durch enge Level und Gegner, die direkt ins Gesicht springen.
Resident Evil 2 Remake (PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, 2019)
Bildgröße: 430 x 200 Pixel
🟢 Läuft problemlos
Gordon: „Zum Glück haben sie nicht noch mal mit Teil 1 angefangen – den haben sie schon so oft geremaked und gemastert!“
Tobi: „Das Remake macht richtig Bock! Ich hab heute den letzten Hardcore-S-Plus-Rank-Run geschafft. Die haben viel von dem gemacht, was Resident Evil 2 immer noch so spielbar macht und haben das ins neue Zeitalter gehievt. Mr. X kann jetzt durch Türen – außer in Story-relevante Räume!“
Verdict: 🏆🏆 Das perfekte Remake! Kurze, knackige Kampagnen laden zum Wiederspielen ein. Das Zombie-Verhalten ist brillant – du weißt nie, ob sie wirklich tot sind, bis der Kopf platzt. Mr. X ist furchterregend wie nie zuvor. Absolute Pflicht für jeden Horror-Fan!
🎮 Namensherkunft: In Japan heißt die Serie „Biohazard“ – Capcom änderte den Namen für den Westen, weil sich „Biohazard“ angeblich nicht gut vermarkten ließ. Der wahre Grund ist bis heute unklar.
🧟 Keine Toiletten: Im Original Resident Evil 2 gibt es im gesamten Polizeipräsidium keine einzige Toilette – ein Umstand, der wilde Fan-Theorien auslöste.
💪 Boulder Punching: Chris Redfield kann in Teil 5 einen mehrere Tonnen schweren Felsbrocken mit bloßen Fäusten wegprügeln. Seine Oberarme sind zu diesem Zeitpunkt dicker als die meisten Oberschenkel.
🎭 Das Logo-Problem: Das Resident Evil 6 Logo sieht aus wie… sagen wir, eine Giraffe, die einen gebückten Menschen sehr lieb hat. Google es mit abgeschaltetem SafeSearch.
🎬 Capcom Bar: In Tokio gab es eine Capcom-Themenbar, in der zu einem Resident Evil 7-Eintopf das komplette „Welcome to the family, son“-Intro abgespielt wurde – inklusive Abdunkelung des Raums.