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Star Trek Teil 4


Was passiert, wenn zwei Spieleentwickler mit einem Faible für Retro-Games auf zwei der größten Star-Trek-Nerds des deutschsprachigen Podcast-Universums treffen? Richtig: Es wird über Transporterräume philosophiert, Helmut-Kohl-Borg identifiziert und die Frage geklärt, warum die Voyager nicht einfach zum Wurmloch geflogen ist. Willkommen im vierten Teil des großen Star Trek Specials beim Videogamecast!

Gordon und Tobi, unsere beiden Spieleentwickler mit Hang zum gepflegten Nerdtum, haben sich für diese Episode prominente Verstärkung geholt: Simon und Sebastian vom Podcast Trek am Dienstag – dem ultimativen Star-Trek-Podcast, der seit 2017 wöchentlich (!) jede einzelne Folge des klassischen Star Trek seziert. Dazu gesellt sich Andi als weiterer Trek-Enthusiast. Gemeinsam nehmen sie sich die komplette Bandbreite der Star Trek Spiele vor – von pixeligen Game-Boy-Shootern bis zum modernen Telltale-Abenteuer.

Und ja, natürlich wird dabei auch geklärt, warum der Infinity Modulator totaler Quatsch ist, weshalb Chakotay immer den Kürzeren zieht und wieso es vermutlich nie wieder ein richtig gutes Star Trek Vollpreisspiel geben wird. Kulturpessimismus inklusive, Kaffee optional.

Darum geht’s

In dieser Episode nehmen sich Gordon, Tobi, Andi und die Jungs von Trek am Dienstag die komplette Geschichte der Star Trek Videospiele vor – von den ersten Vektor-Grafik-Shootern der 80er über die goldene Ära der Point-and-Click-Adventures bis hin zu modernen Telltale-artigen Erzählspielen. Dabei wird nicht nur gespielt, sondern auch kräftig über die Serien diskutiert.

Was euch erwartet: Elite Force & die Borg-Problematik 🖖 Bridge Commander & Multiplayer-Träume 🚀 Adventures der Original-Serie 🕹️ Resurgence als Hoffnungsschimmer 💫 Warum es keine guten neuen Star Trek Spiele gibt 😤

Für wen: Für alle, die als Kind vor dem Fernseher saßen und sich gewünscht haben, selbst mal durch die Voyager zu laufen. Für die, die immer noch ihre Star Trek Fakten und Infos-Ordner im Schrank stehen haben. Und für jeden, der sich fragt, warum Chakotay in jedem Medium das Nachsehen hat. Kurz gesagt – für alle Nerds mit Herz, die wissen, dass Widerstand zwecklos ist.

Die Spiele im Detail

Star Trek: Voyager – Elite Force (PC, 2000)

🟡 Kleine Anpassungen nötig – GOG-Version läuft, Widescreen-Fix empfohlen

Das Spiel, mit dem die Episode einsteigt – und das alle am Tisch gespielt haben. Elite Force wirft dich als Mitglied des Hazard Teams mitten auf die Voyager und lässt dich mit der Quake-III-Engine durch Borg-Kuben, Scavenger-Basen und sogar ein Original-Series-Schiff ballern. Ja, inklusive böser Spiegeluniversum-Uniformen und Evil-Spock-Symbolen.

Tobi: „Das Spiel ist unterhaltsam, aber der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen. Du wirst andauernd mit Equipment vollgeschissen und hast keine richtige Herausforderung. Knapp fünf Stunden habe ich gebraucht.“

Gordon: „Für 2000 war das mega faszinierend – ein Shooter, wo du als Teil der Voyager-Crew unterwegs bist. Und dann konntest du zwischen den Missionen auf der Voyager rumlaufen und dir alles anschauen. Das hat mich glücklich gemacht.“

Simon (Trek am Dienstag): „Das hat mich beeindruckt, da wollte ich gar keine Borg haben. Einfach ein bisschen auf der Voyager rumlaufen, super, so Second-Life-mäßig.“

Andi: „Diese Immersion ist perfekt, weil das, was du normalerweise am Bildschirm konsumierst, ist immer nur, was sich die Autoren ausgedacht haben. Und hier bist du mittendrin. Deshalb ist es immer so besonders cool, wenn du zwischen den Missionen irgendwo rumlatschen kannst.“

Verdict: 🏆 Der ultimative Ego-Shooter-Trip durch die Voyager. Zwischen den Missionen auf der Voyager rumlatschen ist das Gaming-Äquivalent von Second Life im Delta-Quadranten – und genau dafür lieben wir es. Dass der Schwierigkeitsgrad ungefähr auf Stufe „Neelix kocht Abendessen“ liegt, verzeihen wir.

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Mod-Empfehlung: Widescreen-Fix – Breitbildauflösungen für moderne Monitore.


Star Trek: Elite Force II (PC, 2003)

🟡 Kleine Anpassungen nötig – GOG-Version verfügbar, DX12-Wrapper empfohlen

Der Nachfolger, der laut Community „so unglaublich baden gegangen ist“ im Vergleich zum ersten Teil. Nicht von Raven Software, sondern von Ritual Entertainment entwickelt. Diesmal bist du mit der Voyager im Alpha-Quadranten angekommen, das Hazard Team wird aufgelöst – und dann geht’s auf der Enterprise-E weiter. Problem: 80 Prozent der Gegner sind nervige Alien-Bugs.

Tobi: „Das Spiel ist wirklich unglaublich schlecht im Vergleich zum ersten Teil, hat man immer gelesen. Ich spiel’s jetzt mal tatsächlich, weil ich will’s endlich rausfinden. 80 Prozent der Gegner sind irgendwelche komischen Alien Bugs, und die sind wohl unglaublich nervig zu bekämpfen.“

Gordon: „Das war genauso lustig wie der erste Teil. War die sogar besser?“

Verdict: 👍 Für Fans des Vorgängers, aber die Bug-Gegner nerven gewaltig. Das Studio hat gewechselt, die Voyager ist Geschichte und 80 Prozent deiner Feinde sind Insekten – klingt wie ein Downgrade, ist es teilweise auch. Aber wer die Enterprise-E von innen sehen will, nimmt das in Kauf.

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Mod-Empfehlung: DX12-Wrapper – Behebt diverse Grafikprobleme auf modernen Systemen.


Star Trek: Bridge Commander (PC, 2002)

🟡 Kleine Anpassungen nötig – GOG-Version verfügbar, FOV-Fix empfohlen

Die Brückenkommando-Simulation, die Gordon als Vorlage für alle späteren Multiplayer-Star-Trek-Träume sieht. Verschiedene Stationen besetzen, zusammenarbeiten, Raumkämpfe führen – das Konzept, das später in Star Trek: Bridge Crew (VR) seinen spirituellen Nachfolger fand.

Gordon: „Das ist eigentlich so die ultimative Version eines Multiplayer-Star-Trek-Spiels gewesen. Du kannst verschiedene Leute verschiedene Stationen besetzen lassen – der eine ist Captain, der andere Kommsmann, der nächste im Engineering. Alle müssen zusammenarbeiten. Super, super interessant, hat echt viel Spaß gemacht.“

Simon (Trek am Dienstag): „Das ist ja für mich so die logische Fortsetzung von diesen ganz, ganz frühen Star Trek Spielen, wo du quasi einfach nur so ein kleines Raumschiff hattest und dann Befehle gegeben hast.“

Verdict: 🏆 DAS Brücken-Kommando-Erlebnis für Trek-Fans. Verschiedene Stationen, Teamwork, Raumkämpfe – und das in einer Zeit, in der „Voice Chat“ noch bedeutete, dass man seinem Kumpel über den Flur zugebrüllt hat. Die logische Evolution von den Mainframe-Simulationen der 70er, nur diesmal mit weniger ASCII und mehr Explosionen.

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Mod-Empfehlung: FOV Fix – Behebt das eingeschränkte Sichtfeld auf modernen Displays.


Star Trek: Away Team (PC, 2001)

🟡 Kleine Anpassungen nötig – GOG-Version verfügbar

Der Desperados-Klon im Star-Trek-Universum! Taktische Echtzeitstrategie aus der Isometrie-Perspektive, in der du dein Away Team durch feindliches Gebiet führen musst. Kardassianer mit ihren Sichtkegeln, Stealth-Gameplay – alles dabei.

Andi: „Das war dieser Desperados-Klon. Das war eigentlich ziemlich cool. Ich hab das mal gespielt, das hat Spaß gemacht. Ich mochte auch diese ganzen Desperados-Dinger, wo du immer so ein bisschen die Sichtkegel vor den Leuten gesehen hast.“

Gordon: „Halsvagina! Löffelkopf!“

Verdict: 👍 Commandos mit Phasern – grundsolide, Sichtkegel inklusive. Gordons Beitrag zur kulturellen Verständigung zwischen Föderation und Kardassianern beschränkt sich auf anatomische Beobachtungen, die wir hier nicht weiter kommentieren.

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Mod-Empfehlung: Keine essenzielle Mod bekannt.


Star Trek: 25th Anniversary (Game Boy, 1992)

Sebastians erstes Star-Trek-Spiel überhaupt! Ein Side-Scrolling-Shooter im Weltraum, kombiniert mit „Scheiß-Zelda“-Planetensequenzen. Klingt schrecklich? War es wohl auch – aber die Musik!

Sebastian (Trek am Dienstag): „Das war kein gutes Spiel, aber es war ein gutes Spiel. Die haben unglaublich viel von der Originalmusik aus der Serie digitalisiert und ins Spiel eingebracht. Es war piepsig, es war Game Boy, aber es waren die original Soundtracks. Da habe ich gemerkt, die nehmen das ernst.“

Gordon: „Komm, ja, also dann hattest du aber echt wenig Game-Boy-Spiele.“

Tobi: „Das ist schon echt sehr tough. Ich hab das noch mal probiert zu spielen – das ist extrem schwer, zumindest die Starship-Sachen.“

Verdict: 😐 Historisch interessant als Sebastians Trek-Erweckungserlebnis, spielerisch eher Planetenkiller. Die digitalisierte Originalmusik war für den Game Boy beeindruckend – der Rest weniger.


Star Trek: 25th Anniversary (PC, 1992)

🟢 Läuft problemlos – Steam und GOG-Versionen verfügbar

DAS Star-Trek-Adventure. Von Interplay, mit den Original-Schauspielern vertont, aufgeteilt in einzelne Episoden mit eigenem Titelbildschirm – genau wie die echte Serie. Plus: Du konntest frei wählen, welchen Planeten du anfliegst. Ein Meilenstein.

Sebastian (Trek am Dienstag): „Die CD-Version war mega faszinierend, weil das voll vertont war. Die Original-Schauspieler haben die ins Studio gehabt. Mein Englisch war damals noch nicht gut, aber ich fand die Atmosphäre super. Und was mich beeindruckt hat: Vor jeder Einzelepisode hast du wirklich einen Episodentitel eingeblendet bekommen, wie bei einer der Fernsehepisoden.“

Gordon: „Das gehört auf jeden Fall zu den besseren Star Trek Spielen. Du hast sogar verschiedene Storywege, wie das Spiel laufen kann. Du konntest dir komplett frei aussuchen, wo du hinfliegst – und die Geschichte hat trotzdem funktioniert.“

Simon (Trek am Dienstag): „Und dafür fand ich das schon ziemlich komplett. Du hast die Weltraumkämpfe, auf Planeten hast du Story dabei – für die Zeit war das schon das kompletteste Star Trek Spiel.“

Verdict: 🏆🏆 Der heilige Gral der Star-Trek-Adventures. Jede Mission hat einen eigenen Episodentitel wie in der Serie, die Original-Crew vertont alles, und du kannst frei wählen, wohin du fliegst. Wer das nicht kennt, hat Star Trek nicht verstanden – und wer die CD-Version nicht gehört hat, hat was verpasst.

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Steam · GOG
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Mod-Empfehlung: Keine essenzielle Mod bekannt.


Star Trek: Judgment Rites (PC, 1993)

🟢 Läuft problemlos – Steam und GOG verfügbar

Der direkte Nachfolger zu 25th Anniversary – und genauso gut. Gleiche Formel, gleiche Qualität, mehr Story-Tiefe. Zusammen mit dem Vorgänger das Nonplusultra der Star-Trek-Spiele, wie Gordon es ausdrückt.

Gordon: „Das sind so die Spiele, die lange, lange Zeit als das Nonplusultra für Star Trek Spiele galten.“

Verdict: 🏆🏆 Der würdige Nachfolger des Meilensteins – zusammen mit 25th Anniversary das Nonplusultra der Star-Trek-Adventures. Gleiche Formel, gleiche Qualität, gleiche Pflichtspiel-Empfehlung.

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Mod-Empfehlung: Keine essenzielle Mod bekannt.


Star Trek: Deep Space Nine – Harbinger (PC, 1996)

🔴 Aufwendige Fixes erforderlich – Nicht digital erhältlich, DOSBox nötig

„Seventh Guest auf Deep Space Nine“ – so beschreibt es die Runde. Ein Myst-artiges Adventure mit vorgerenderten Hintergründen und steifen Dialogbäumen, das grafisch schon damals grenzwertig war. Aber hey, du kannst auf Deep Space Nine rumlaufen!

Sebastian (Trek am Dienstag): „Ich finde das grafisch so was von schrecklich, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich kann mich dran erinnern, wie das damals kam und ich fand das total geil, weil es ein riesen Deep Space Nine war.“

Gordon: „Das sieht aus wie in der Serie! Diese total übertriebenen Formen, weil alles kardassianisch ist – sehr maskulin, sehr zackig. Guck dir das an, als ob du eine Zeitreise in die 90er machen würdest.“

Simon (Trek am Dienstag): „Budget-Limitierungssturm ist da gekommen!“

Verdict: 😐 Nostalgietrip für DS9-Fans, spielerisch aber eine Pfanne. Grafisch so schrecklich, dass Sebastian es nicht in Worte fassen kann – aber hey, du konntest auf Deep Space Nine rumlaufen und alles war schön kardassianisch-zackig. Zeitreise in die 90er, visuell und qualitativ.

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Nicht mehr erhältlich (Abandonware)PCGW 🔴

Mod-Empfehlung: Keine essenzielle Mod bekannt.


Star Trek: Voyager – The Arcade Game (Arcade, 2002)

Der unbestrittene Tiefpunkt der Star-Trek-Spielehistorie. Ein Rail-Shooter für Arcade-Automaten, bei dem du mit einer Puffe auf Borg ballerst, die wie Helmut Kohl aussehen. Kein Witz.

Tobi: „Das Spiel ist wirklich unglaublich scheiße. Man kann das in einem aktuellen Emulator spielen, TeknoParrot. Und meine Fresse, das fühlt sich unglaublich schlecht an, es sieht einfach hässlich aus, die Sounds sind total überdreht.“

Sebastian (Trek am Dienstag): „Ey, wer hat denn da diese Typo gemacht? Zehn unterschiedliche Schriftarten, den sollten sie verhauen mit Borg-Armen.“

Andi: „Helmut Kohl-Borgs!“

Tobi: „Helmut Borg!“

Verdict: 💩 Widerstand gegen dieses Spiel ist Bürgerpflicht. Die Borg sehen aus wie Helmut Kohl, die Typografie hat zehn verschiedene Schriftarten, und das Gameplay fühlt sich an, als hätte jemand „Star Trek“ auf einen kaputten Arcade-Automaten geklebt und gehofft, dass es niemand merkt. Helmut Borg – der beste Gag der ganzen Folge.


Star Trek Prodigy: Supernova (PC/PS4/PS5/Xbox/Switch, 2022)

🟢 Läuft problemlos (wenn man es noch bekommt – von Steam delisted!)

Das Spiel zur animierten Kinderserie Prodigy. Action-Adventure mit Schalterrätseln, bei dem du als Dal R’El und Gwyndala die Protostar rettest. Tobi hat es angespielt und fand es… gleichförmig.

Tobi: „Das wird sehr schnell gleichförmig. Jeder Level besteht aus einer unendlichen Aneinanderreihung von den immer gleichen Gameplay-Elementen. Diese ganzen Schalterrätsel – pro Raum fünf lösen, im nächsten Raum sechs.“

Andi: „Die Serie ist für Kinder deklariert, aber das Storytelling funktioniert auch für Erwachsene. Wenn man sich mal an den Stil gewöhnt hat, ist es ganz cool.“

Gordon: „Für mich hört sich das an, als ob das für Fetischisten ist, wenn du Janeway als KI auf dem Raumschiff hast. Das ist der letzte Mensch, den ich gerne in meinen Computer eingespeichert haben wollen würde.“

Verdict: 😐 Für junge Trek-Fans okay, für alte Hasen unerträglich repetitiv. Jeder Raum hat fünf Schalterrätsel, der nächste sechs, der übernächste sieben – ihr seht das Muster. Gordons Kommentar zu Janeway als KI lassen wir mal unkommentiert stehen.

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Delisted (früher Steam)PCGW 🟢

Mod-Empfehlung: Keine essenzielle Mod bekannt.


Star Trek: Resurgence (PC/PS4/PS5/Xbox, 2023)

🟡 Kleine Anpassungen nötig – FPS-Cap bei 62, Fix verfügbar

DAS Spiel der Episode. Andis absoluter Favorit und vielleicht das Star-Trek-Spiel, das der Serie am nächsten kommt. Ein Telltale-artiges Erzählabenteuer in der Next-Generation-Ära, in dem du zwei Charaktere spielst, Entscheidungen triffst und einer Geschichte folgst, die sich anfühlt wie eine lange TNG-Doppelfolge.

Andi: „Da habe ich wirklich sehr viel Spaß dran gehabt. Das Spiel ist wie eine große lange Episode. Du spielst den First Officer und jemand aus dem Engineering – beide Perspektiven abwechselnd. Manchmal musst du Entscheidungen treffen, die auch Konsequenzen haben. Für mich passt das wie Arsch auf Eimer.“

Gordon: „Das ist halt die Sache: Ein Spiel ohne Action, ohne Raumschiffballerei, wo du die ganze Zeit Geschichte reinpfeifen musst – die Zielgruppe ist verschwindend gering. Aber kommt das nicht dem am nächsten, was eine Star-Trek-Episode eigentlich macht?“

Simon (Trek am Dienstag): „Es erzählt halt einfach eine schöne Geschichte, der du gerne folgst. Die hat auch ihre Twists and Turns. Für mich ist das genau das, was Star Trek ausmacht – ich möchte mich unterhalten fühlen und manchmal auch ein bisschen sperrigeres Thema.“

Verdict: 🏆 Das narrativ stärkste Star-Trek-Spiel der Neuzeit. Kein Geballer, keine Raumschlachten – stattdessen Entscheidungen, Konsequenzen und eine Story, die sich anfühlt wie eine TNG-Doppelfolge. Passt wie Arsch auf Eimer, wie Andi es so eloquent formuliert. Dass die Zielgruppe verschwindend gering ist, macht es nur exklusiver.

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Mod-Empfehlung: Star Trek Resurgence Fix – Hebt den FPS-Cap auf und behebt Grafik-Bugs.


Wusstet ihr schon?

🖖 In der Original-Serie musste IMMER ein Transporterraum als Sender oder Empfänger beteiligt sein. Erst in The Next Generation wurde der „Site-to-Site-Transport“ erfunden – außer in EINER Original-Folge mit dem Mafia-Planeten, wo es versehentlich schon gezeigt wurde. Kontinuitätsfehler oder Zeitreise? Wir wissen es nicht.

🎮 Elite Force basiert auf der Quake-III-Arena-Engine (id Tech 3). Die Level-Designer haben sich laut Gordon stark an der Half-Life-1-Formel orientiert – inklusive psychedelischem Endgame-Bereich à la Xen. Weil jeder Shooter Ende der 90er einen Xen-Moment brauchte.

🎬 Elite Force, Bridge Commander, Away Team und mehrere weitere Titel entstanden aus einem großen Lizenz-Deal zwischen Activision und Paramount. Als dieser Deal endete, versiegte auch der Strom an hochwertigen Star-Trek-Spielen dramatisch. Danke für nichts, Rechtestreitigkeiten.

🏗️ Tobi erwähnt, dass Ubisoft Notre Dame in Assassin’s Creed so akkurat digital nachgebaut hat, dass nach dem Brand 2019 die Daten teilweise als Referenz für den Wiederaufbau herangezogen wurden. Sein Traum: Ein Star-Trek-Spiel mit diesem Detailgrad für die Enterprise. Wir auch, Tobi. Wir auch.

📱 Gordon vermutet, dass das Mobile-Spiel Star Trek: Fleet Command mehr Umsatz generiert hat als ALLE anderen Star Trek Spiele zusammen. Und das ist „so traurig.“ Ja. Ja, das ist es.


Outro

Viel Spaß beim Hören!

Tobi & Gordon

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