Von Marsbasen und Nebelmonstern – Videospielverfilmungen werden erwachsen (oder auch nicht)
Erinnert ihr euch an Teil 1 unserer Videospielverfilmungen-Reihe? Da haben die Spieleentwickler Gordon und Tobi die absoluten Tiefpunkte der 90er durchexerziert – von Super Mario Bros. über Uwe Bolls Filmmassakern bis hin zur Sonic-Kontroverse. Jetzt geht es weiter mit den Videospielverfilmungen der 2000er und 2010er Jahre. Und Spoiler: Es wird ein kleines bisschen besser. Aber nur ein kleines bisschen.
Denn auch in dieser Ära gilt: Für jeden Silent Hill gibt es drei Chun-Lis. Für jeden Warcraft-Film, der 434 Millionen Dollar einspielt, gibt es einen Tekken mit null Prozent auf Rotten Tomatoes. Null. Prozent. Schnallt euch an, denn wir nehmen euch mit auf eine Reise, auf der Karl Urban durch Doom-Korridore ballert, Jake Gyllenhaal durch persische Paläste turnt und Mark Wahlberg versucht, Max Payne zu sein.
Bevor es losgeht, muss Gordon allerdings noch eine Sache vom letzten Mal klarstellen. Und zwar seine Behauptung, das CGI in Mortal Kombat Annihilation sei besser als im ersten Teil.
Gordons großes CGI-Eingeständnis: Mortal Kombat Annihilation revisited
Zwischen den beiden Podcast-Aufnahmen ist Gordon tatsächlich nochmal in sich gegangen – und ins Internet. Er hat sich Mortal Kombat Annihilation nochmal angeguckt, um seine Behauptung aus Teil 1 zu überprüfen, das CGI sei besser als im Originalfilm. Das Ergebnis?
“Das ist absolute Grütze, also auch CGI-mäßig. Es geht ja echt gar nicht, was die da gemacht haben. Das sieht so kacke aus.” – Gordon
Gordon nennt es den “Nostalgie-Faktor” – einen Begriff, den er selbstverständlich erfunden hat: Dein Gehirn rechnet die Erinnerung nach oben, so wie bei N64-Spielen. Die sahen in der Erinnerung cool aus, aber wenn du sie heute nochmal anmachst? Absolute Pixelgrütze. Und genauso ist es mit Mortal Kombat Annihilation: Liu Kang und Shao Kahn verwandeln sich am Ende in “Monster Form” und es sieht aus wie ein Bildschirmschoner aus der Hölle.
Tobi schiebt noch einen drauf: Wer mehr als 30 Minuten Negatives konsumiert, nimmt bleibenden Gehirnschaden. “Das erklärt, warum ich nicht mehr die richtigen Worte finde”, kontert Gordon. “Ich hab bleibenden Gehirnschaden vom Film davongetragen.” Wenigstens hat er einen Doktor dafür.
Doom (2005) – Generisches Korridorwaten mit einem Highlight
Karl Urban nach seiner Rolle in Herr der Ringe, aber bevor er Pille bei Star Trek wurde – so ordnet Tobi den Doom-Film ein, nachdem Gordon ihn erst in die falsche Reihenfolge bringt. Karl Urban ist auch der Protagonist des Films, obwohl das komplette Promotionmaterial auf The Rock abzielt. Gordon hat den Film “auf Sicherheitskopie” gesehen – “legale Sicherheitskopie natürlich, vom Kino halt.”
Der Doom-Film folgt der Vorlage des Spiels: Militär auf dem Mars, Forschungslabore, alles dunkel, irgendwelche Mutationen. Allerdings haben sie die Hölle komplett rausgestrichen und durch ein Serum ersetzt. Gordon nennt es “sehr generischen Horrorfilm mit Space-Marine-mäßigen Typen, die durch dunkle Korridore langsam durchwaten.”
Aber dann kommt die Szene. Und mit “die Szene” meinen wir die berühmte Ego-Perspektiven-Sequenz, die 14 Drehtage in Anspruch nahm – gedreht mit Steadicams. Karl Urban richtet sich auf, organisiert Knarren, findet eine Kettensäge, kämpft gegen einen Pinky-Demon und trifft am Ende auf The Rock, der sich in so ein großes Vieh morpht. Alles angelehnt an Doom 3.
“Endlich irgendwas, was wirklich Sinn macht. Aber auf der anderen Seite ist es halt nur so ein Gimmick.” – Gordon
Tobis Empfehlung für alle, die Ego-Perspektive mögen: Lieber Hardcore Henry gucken. “Der spielt komplett in der Ego-Perspektive und ist technisch sehr, sehr, sehr gut gemacht.” Bei 60 Millionen Dollar Budget und 56 Millionen Einspielergebnis war der Doom-Film ein Flop – vier Millionen Dollar Unterschied, die in Hollywood schon eine ganze Menge sind.
Silent Hill (2006) – Endlich eine Videospielverfilmung, für die man sich nicht schämen muss
Und dann wird es richtig gut. Tobi hat den Silent Hill Film sogar mehrmals im Kino gesehen, und beide sind sich einig: Das hier ist einer der besten Videospielverfilmungen überhaupt. 62 Prozent Audience Score auf Rotten Tomatoes – Platz drei oder vier auf der gesamten Liste.
Was den Film ausmacht? Das Production Design. Wer jemals ein Silent Hill-Spiel gespielt hat, fühlt sich sofort heimisch. Die Übergangssequenz, wenn die Sirenen heulen und sich Rost über alles ausbreitet – “das ist so genial und gut gemacht”, schwärmt Tobi. Das hat sogar spätere Spiele beeinflusst, ähnlich wie die Laser-Szene aus dem ersten Resident Evil-Film Resident Evil 4 inspiriert hat.
Die Monster sind originalgetreu umgesetzt: Die Krankenschwestern, Pyramid Head – auch wenn Pyramid Head eigentlich nur in Silent Hill 2 vorkommt und im ersten Teil gar nichts zu suchen hat. Aber hey, er sieht halt geil aus, kann man dem Film nicht verübeln. Was Tobi allerdings gestört hat: Die Story wird viel zu wortwörtlich übernommen und verliert dadurch die Subtilität des Spiels.
“Die haben es auch geschafft, die Monster und die ganzen Schrecken, die da in Silent Hill umherlaufen, kräuchen und fleuchen, sehr, sehr gut nachzumachen.” – Tobi
Und dann werden die beiden ziemlich detailliert über die ekligen Szenen: Pyramid Head reißt einer Kultistin die Haut ab, eine Polizistin wird bei lebendigem Leib gebacken – “du siehst halt richtig, wie ihre Haut anfängt, Blasen zu werfen und so langsam kocht.” Und am Ende kommen überall Stacheldrahtranken raus und zerfleischen die Oberbösewichtin. Silent Hill halt. Bei 50 Millionen Dollar Budget und knapp 100 Millionen Einspielergebnis solide – wenn ihr mehr über die Spieleserien hinter den Filmen erfahren wollt, hört in unsere anderen Podcast-Reihen rein.
Dead or Alive (2006) – Stumpfe Unterhaltung mit Eric Roberts und Holly Valance
Tobi eröffnet den Abschnitt mit der Ankündigung, dass es sich um ein Spiel handelt, bei dem der Chefentwickler “doch ein bisschen sehr chauvinistisch ist” und sich “sehr auf die weiblichen Formen spezialisiert.” Tobi und die Umschreibung – ein magisches Paar.
Der Film ist genau das, was man erwartet: Hübsche Frauen plus ein paar Männer begeben sich auf ein Kampfturnier. Der Oberbösewicht ist Eric Roberts – ja, der Bruder von Julia Roberts – und der hat irgendeine Brille entwickelt, mit der er Kampfdaten absorbiert. Gordon findet ihn trotzdem eine “coole Sau.”
Die Charaktere und Kostüme sind überraschend originalgetreu umgesetzt. Es ist dumm, es ist lustig, und die Frauen verprügeln am Ende den Oberbösewicht. Gordon: “Das ist tatsächlich ein sehr frauengetriebener Film.” Bei 21 Millionen Budget und nur 7,5 Millionen Einspielergebnis war’s finanziell allerdings eine Katastrophe. Holly Valance, so Tobi trocken, “jobbt wahrscheinlich heute bei McDonalds.”
Hitman, Max Payne und die Ära des “geht so”
Hitman (2007) mit Timothy Olyphant als Agent 47 hat Tobi zwar gesehen, die Spiele aber nie gespielt. Sein Urteil: “Der Film ist so langweilig und bedeutungslos.” Permanent Slow-Motion-Szenen, um die Überlegenheit von Agent 47 zu demonstrieren – irgendwann geht das tierisch auf den Zeiger. “Fire and Forget, sozusagen.” Trotzdem hat der Film bei 24 Millionen Budget satte 100 Millionen eingespielt. Warum? Keine Ahnung.
Max Payne (2008) mit Mark Wahlberg hat deutlich mehr Potential gehabt. Tobi kann sich an die guten Sachen noch erinnern – besonders das Spiel-Level, wo man auf diesem schmalen Steg langgeht, das Baby die ganze Zeit schreit, und man am Ende im Kinderzimmer steht und das Baby tot ist. “Das ist halt so der Punkt, wo es bei ihm gesnappt hat.”
“Im Spiel kannst du in alle Richtungen dodgen und dabei mit dual-wielded Pistols die Gegner kaputt schießen. Das haben die versucht im Film auch umzusetzen und das haben die auch ganz gut hinbekommen.” – Tobi
Aber trotzdem kein wirklich guter Film. Tobi vermutet, dass Mark Wahlberg vielleicht nicht die beste Wahl war – “den haben die genommen, weil der recht populär war.” Bei 86 Millionen Einspielergebnis gegen 35 Millionen Budget immerhin kein Totalausfall.
Tekken: Null Prozent – und Street Fighter: The Legend of Chun-Li ist sogar noch schlimmer
Und jetzt kommen die richtig schlechten Filme. Street Fighter: The Legend of Chun-Li (2009) mit Kristin Kreuk aus Smallville – Tobi hat sich den nur angeguckt, weil er Kristin Kreuk “geil fand.” Na wenn das kein Qualitätskriterium ist. Der Bison in dem Film sieht laut Gordon aus wie ein Witz: “Der hatte so eine schlechte Maske, sah so scheiße aus.” Chris Klein aus American Pie spielt so unfassbar schlecht, dass es darüber einen eigenen YouTube-Beitrag gibt. 5 Prozent Kritiker-Score. Das Traurigste: Es war wohl der letzte Film mit einer größeren Rolle für Michael Clarke Duncan, der 2012 verstarb.
Und dann Tekken (2010). Null Prozent bei den Kritikern auf Rotten Tomatoes. Kein einziger Kritiker fand den in irgendeiner Weise gut. Aber – und das ist wirklich die einzige gute Sache an dem Film – die Kampfszenen mit echten Martial-Arts-Kämpfern sind tatsächlich gut. Das Set-Design stimmt, Heihachi ist sofort erkennbar, Yoshimitsu sieht cool aus. Aber als Film? Nee. Nie außerhalb von Japan, Singapur und den Philippinen im Kino erschienen, Direct-to-Video überall sonst.
Prince of Persia: The Sands of Time – Jake Gyllenhaal turnt durch Paläste
Endlich wieder ein Lichtblick! Prince of Persia: The Sands of Time (2010) ist einer dieser Videospielverfilmungen, die sich beide ohne Einschränkung angucken können. Tobi hat ihn sogar im Kino gesehen und sich die DVD gekauft. Das Whitewashing mit komplett weißer Besetzung für persische Charaktere? “Das ist ja eigentlich scheißegal”, meint Tobi. “Hat dich ja früher nicht interessiert bei den Sinbad-Filmen.”
Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle – den Tobi spätestens seit Donnie Darko sympathisch findet, und den Gordon dringend mal in Nightcrawler, Prisoners und Source Code nachholen muss. An seiner Seite Gemma Arterton als Prinzessin und natürlich Sir Ben Kingsley als der Dauerklamme Onkel, der natürlich der Oberbösewicht ist. Noch ein Fun Fact: Der Originalerfinder des Prince of Persia-Spiels, Jordan Mechner, hat am Drehbuch mitgeschrieben.
“Die Effekte mit dem Dolch der Zeit sind extrem cool. Nicht nur effekttechnisch, sondern auch storytechnisch haben die das gut rübergebracht.” – Tobi
Budget irgendwo zwischen 150 und 200 Millionen Dollar – “da konnten sie sich nicht genau einigen, wo die letzten 50 Millionen gelandet sind”, bemerkt Tobi fassungslos. Eingespielt hat der Film trotzdem 336 Millionen. Und Jerry Bruckheimer hat sich wahrscheinlich den Rest selber in die Tasche gesteckt.
Warcraft: The Beginning – 434 Millionen Dollar Flop
Ja, ihr habt richtig gelesen. 434 Millionen Dollar eingespielt, davon über 220 Millionen allein in China – und trotzdem ein “financial disappointment” laut Hollywood. Denn 160 Millionen Dollar hat die Produktion gekostet, und in den USA lief der Film mit nur 47 Millionen Dollar Domestic Gross praktisch unter dem Radar. Der Warcraft-Film ist das perfekte Beispiel dafür, wie verrückt das Filmgeschäft tickt.
Gordon hat den Film nicht gesehen, aber Tobi – und er ist ehrlich überrascht, wie gut er ihm gefallen hat. “Ich war total investiert. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ich fand den ganzen Plot eigentlich echt interessant.” Die Story dreht sich um den ersten Kontakt zwischen Menschen und Orks in Azeroth. Die Orks kommen von einem sterbenden Planeten und brechen durch ein Portal in die Welt der Menschen ein. Ihr Anführer Gul’dan opfert Gefangene, um das Portal aufrechtzuerhalten. Innerhalb der Orks gibt es aber auch Widerstand gegen diese dunkle Magie.
Die menschlichen Schauspieler kommen aus allen Ecken: Travis Fimmel aus Vikings als Hauptcharakter, Dominic Cooper (Preacher, der Bösewicht aus Need for Speed!) als König, Ben Foster als korrupter Zauberer Medivh, und Paula Patton aus Mission Impossible: Ghost Protocol als Halb-Ork-Frau Garona. Der Soundtrack von Ramin Djawadi – dem Typ aus Duisburg, der auch Game of Thrones, Westworld und Iron Man vertont hat – ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
“Die CG-Szenen sind deutlich besser als die mit den Menschen. Einfach nur, weil man da so ein bisschen mehr versteht, ohne dass man viel Background hat.” – Gordon
Der Endkampf polarisiert: Der Protagonist rutscht zwischen den Beinen des Oberorks durch und schneidet ihn dabei auf. Tobi sagt, das hat im Film gepasst. Die Internet-Gemeinde war weniger begeistert. Fest steht: Es wäre Material für Dutzende Fortsetzungen da gewesen – aber ob die jemals kommen, steht in den Sternen.
Die Kurz-Abfertigung: Need for Speed, Silent Hill 2 und Hitman 2
Nicht jeder Film verdient einen eigenen langen Abschnitt. Need for Speed (2014) mit Aaron Paul aus Breaking Bad ist laut Tobi “Carporn” – eine Marketingmaschinerie für den neuen Ford Mustang mit einem Lamborghini Sesto Elemento, der 20 Mal gebaut wurde und 2,9 Millionen Dollar kostet. Michael Keaton (Batman! Birdman! Vulture!) moderiert als Radiomoderator im Hintergrund ein Rennen. Einmal gucken reicht, 203 Millionen Dollar Einspielergebnis beweisen: Heiße Schlitten verkaufen immer.
Silent Hill: Revelation (2012) mit Kit Harington alias Jon Snow – weder Gordon noch Tobi können sich wirklich an den Film erinnern. Gordon weiß nur noch, dass der nicht so gut wie der erste Teil war. Das sagt eigentlich alles.
Und Hitman: Agent 47 (2015)? Tobi hat den “angefangen zu gucken und irgendwann nur noch laufen lassen und dabei seinen letzten Umzug gemacht.” Der neue Hauptdarsteller Rupert Friend ist unsympathisch, der Film ist “dämlich und scheiße” – und trotzdem hat er 82 Millionen Dollar eingespielt. “Absolut unverständlich und eine Schande.”
Fazit: Geht die Qualität nach oben?
Die Antwort der beiden Spieleentwickler: Ja, aber im Zickzack. Es gibt Peaks wie Silent Hill und Prince of Persia, gefolgt von Abstürzen wie Tekken und Chun-Li. Tobi hat eine Theorie: Wenn die Firma, die das Spiel entwickelt hat, auch kreativ involviert ist, wird es meistens besser. Gordon verweist auf die Marvel-Filme als Beweis, dass Nerd-Kultur und Mainstream-Publikum sich nicht ausschließen müssen – “die haben das geschafft, innerhalb von zehn Jahren die Charaktere so gut aufzubauen, dass jeder versteht, worum es geht.”
Noch stehen eine Menge Filme auf der Liste: Assassin’s Creed, die komplette Resident Evil-Reihe, Tomb Raider mit Alicia Vikander, Rampage, Detective Pikachu. Dazu kommen Anime-Filme wie Final Fantasy: Spirits Within und Advent Children. “Es reicht auf jeden Fall noch für einen Teil”, verspricht Tobi. Und den bekommt ihr – in Teil 3 unserer Spieleverfilmungen-Reihe.
🎬 Wusstet ihr schon?
🎥 Die berühmte Ego-Perspektiven-Sequenz im Doom-Film brauchte 14 Drehtage – gedreht mit Steadicams, um die Wackelfreiheit eines Ego-Shooters zu simulieren.
🎵 Regisseur Christophe Gans nutzte im Silent Hill Film die Original-Soundtracks von Komponist Akira Yamaoka aus den Videospielen, statt neue Musik komponieren zu lassen.
🐉 Der Warcraft-Film spielte in China allein über 220 Millionen Dollar ein – mehr als in allen anderen Ländern zusammen und brach dort den Rekord für das erfolgreichste Hollywood-Debüt.
🗡️ Jordan Mechner, der Erfinder des originalen Prince of Persia von 1989, hat sein Spiel erstellt, indem er seinen Bruder filmte und per Rotoscoping über die Filmsequenzen drüber animierte.
🥊 Der Tekken-Film hatte echte Martial-Arts-Kämpfer statt Schauspieler – deshalb sehen die Kampfszenen gut aus, aber die Dramaturgie ist nicht vorhanden. Der Film schaffte es nie in westliche Kinos.
Viel Spaß beim Hören!
Tobi & Gordon
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