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Alle Star Wars Spiele im Podcast – Von Atari bis Jedi: Survivor

11 Folgen · Abgeschlossen · Mit Gast Andi · Teil des „Jahr der Sterne“

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Worum geht’s?

90 Spiele. 11 Folgen. Ein Jahr der Sterne.

Was als „Ach, wir machen mal Star Wars“ anfing, wurde zur umfangreichsten Reihe, die wir je produziert haben. Gordon, Tobi und Gast Andi – drei gelernte Game Designer – haben sich durch vier Jahrzehnte Spielegeschichte geprügelt: vom Atari-2600-Pisswettbewerb über die CD-ROM-Revolution mit Rebel Assault, die goldene X-Wing/TIE-Fighter-Ära, Battlefront-LAN-Partys mit Raubkopien, Knights of the Old Republic bis hin zu Jedi: Survivor und seiner legendär kaputten PC-Performance.

Wir starten nicht mit Spielen, sondern mit einer schonungslosen Abrechnung mit den Filmen. Gordons Fazit: „Die Filme sind das Schlechteste an Star Wars.“ Danach wird gezockt – sortiert nach Genres, mit der gleichen Präzision, die wir auch auf eine LAN-Party-Netzwerkkonfiguration anwenden würden.

Die Episoden


Teil 1 – Spätzle Wars: Unsere Abrechnung mit den Filmen

Mit Gast Andi

Star Wars Teil 1

Gordon: „Ich komme aus dem Osten, also aus Ostberlin. Ich weiß, dass ich den letzten Star Wars Teil als erstes gesehen habe – auf Laserdisc. So groß wie ein Pizzateller, das Ding.“

Drei Star-Wars-Nerds, drei völlig verschiedene Einstiege in die Galaxie – und ein Jar-Jar-Binks-Duschgel, das Gordon bis heute nicht vergessen kann. Bevor die Spiele kommen, nehmen sich Gordon, Tobi und Andi die komplette Filmsaga vor. Die Prequels kriegen ihr Fett weg, die Sequels werden filetiert („They fly now?“), und am Ende steht eine Erkenntnis, die sich durch die nächsten zehn Folgen zieht: Das Expanded Universe ist besser als alles, was je im Kino lief.

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Teil 2 – Flight Games I: Von Atari bis X-Wing

Star Wars Teil 2

Tobi: „Ich habe nie eine DVD oder Videokassette von Star Wars besessen. Für mich haben die Spiele es eigentlich solo getragen.“

So sah Teamwork 1993 aus: Zwei Jungs, ein Parallelport-Joystick, und die feste Überzeugung, dass TIE Fighter das bessere Spiel ist als X-Wing. Gordon und Tobi fliegen sich von den Atari-2600-Pixelhaufen über die Tron-artigen Vektor-Automaten bis zu den beiden Spielen, die für eine ganze Generation PC-Gaming definiert haben. Rebel Assault war übrigens der Grund, sich überhaupt ein CD-Laufwerk zu kaufen – und der Sharp X68000, auf dem eine obskure Japan-Version lief, kostet heute 2.000 € auf eBay.

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Teil 3 – Flight Games II: Von X-Wing vs. TIE Fighter bis Squadrons

Gordon: „Ich hab meine CD nach dem Start rausgenommen und Jascha hat sie sich reingeschoben – schon hatten wir zwei Versionen!“

90er-Jahre-Raubkopie-Eleganz at its finest. Factor 5 liefert die technisch irrsinnige Rogue-Squadron-Reihe, Flight of the Falcon für den GBA ist so kaputt, dass Tobi Level 1 nicht überlebt – und der Battle Pod Arcade-Automat kostet 35.000 Dollar. „Du hast keine Battle Pod, die Battle Pod hat dich!“, sagt Tobi, und damit ist eigentlich alles gesagt.

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Teil 4 – Action-Klassiker: Von Skorpion-Vader bis Dark Forces

Gordon: „Was ist das denn für ein komischer Scheiß? Darth Vader verwandelt sich in einen Cartoon-Skorpion?“

So beginnt die vierte Folge – und es wird nicht weniger absurd. Das Japan-exklusive NES-Spiel von 1987 macht Vader zum Insekt, die NES-Nachfolger sind frustig bis unspielbar, und erst die Super-Star-Wars-Trilogie auf dem SNES rettet die Ehre – „10.000 Mal besser, fast wie Turrican“, sagt Tobi. Dann die Wende: Dark Forces bringt Kyle Katarn in die Welt. Kyle Motherfucking Katarn. Der Mann, der die Todesstern-Pläne gestohlen hat – nicht irgendwelche Rogue-One-Leute.

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Teil 5 – Battlefront, Republic Commando & die PSP-Ära

Tobi: „Wenn du so einen Alien abstichst, spritzt dir das Blut an den Visor und dann kommt so ein Reinigungsding drüber.“

Republic Commando – Metroid Prime mit Klonkriegern. Davor: Battlefront 1 und 2, die Spiele, die auf jeder LAN-Party liefen, ob legal oder nicht. Danach: eine Reise in die vergessene PSP-Welt, wo Elite Squadron nahtlose Übergänge vom Boden ins Weltall schafft. Und ganz zum Schluss: Clone Wars Republic Heroes, wo ein Yoda-Imitator die Tutorials liefert – „Um den Knopf du drücken musst, ja!“ Games for Windows Live inklusive. Finger weg.

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Teil 6 – Battlefront EA, Star Wars Outlaws & LEGO

Gordon: „Das war ein absoluter Shitstorm bei dem Game. Die haben sich das Maul über das Spiel zerrissen.“

Star Wars Outlaws hat Gordon mitbekommen, Tobi hat’s trotzdem gespielt – und verteidigt es nach Patches als „durchaus solide für 30 €“. Vorher: Battlefront II 2017 und der Lootbox-Skandal, der dafür gesorgt hat, dass mehrere EU-Länder solche Mechaniken komplett verboten haben. Nachher: LEGO Star Wars: The Skywalker Saga, das Gordon eigentlich nur mit seiner Tochter spielen will – „bei mir reizt das gar nicht, aber das Ziel ist halt die Unterhaltung und das gemeinsame Spielen.“

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Teil 7 – Strategie & Racing: Von Rebellion bis Podracer

Gordon: „Also wenn ich irgendwann mal Spieleentwickler bin, dann mach ich das Ding neu, sodass das nicht mehr so kacke aussieht.“

Hat er bis heute nicht geschafft. Aber Star Wars: Rebellion – objektiv kein gutes Spiel – hat Gordon und Jascha dazu gebracht, den Traum von der Spieleentwicklung überhaupt erst zu haben. Galactic Battlegrounds ist „Age of Empires mit italienischen Dachschindeln als Naboo-Architektur“. Empire at War? Da hat Gordon im KaDeWe die Gold-Edition am Release-Tag gekauft und Jascha angerufen: „Ich glaub, wir haben den Nachfolger für Rebellion gefunden.“ Bei den Racing Games gibt es eigentlich nur ein Wort: Podracer.

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Teil 8 – The Weird Stuff: Schlechte Spiele, VR & Skurriles

Gordon: „Das Lustige bei dem Spiel ist, dass das in so einem Windows-Fenster drin läuft. Du hast die ganze Zeit oben ‚File‘, ‚Options‘, ‚Window‘ und ‚Help‘ eingeblendet.“

Die Resterampe. Yoda Stories lief in einem Windows-Fenster – mit Menüleiste und allem. Bei Masters of Teräs Käsi brüllt der Announcer „Luke Skywalker versus Whore!“ (der Charakter heißt Hoar). Das Millennium Falcon CD-ROM Playset war kein Joystick, sondern ein Stück Plastik, das du auf deine Tastatur gelegt hast. Und Star Wars Galaxies? Hat Gordon und Jascha monatelang in Foren vorbereiten lassen – und beim Release so enttäuscht, dass Jascha sich seitdem nie wieder hypen lässt. Das Spiel gewann zweimal den Preis für das nutzloseste Spiel des Jahres. Zweimal.

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Teil 9 – Jedi Games I: Atari bis Jedi Academy

Mit Gast Andi

Gordon: „Also ich denke, dass es ein Pisswettbewerb ist. Von oben. Im halb betrunkenen Zustand.“

So beschreibt Gordon Jedi Arena auf dem Atari 2600 – das erste „Jedi-Spiel“ der Geschichte. Von da aus wird’s nur besser. Dark Forces II beeindruckt 1997 mit echten Filmsequenzen und riesigen 3D-Levels. Dann der Episode-1-Sumpf: Jedi Power Battles ist „der letzte Dreck“ – „Die haben beim Titelbild Comic Sans genommen“, bemerkt Andi. Und dann kommen Jedi Outcast und Jedi Academy und alles ist vergeben – Online-Lichtschwert-Kämpfe, die bis heute unerreicht sind.

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Teil 10 – Jedi Games II: KotOR & Force Unleashed

Mit Gast Andi

Gordon: „Ich hab das gespielt, ich hab auch die erste Mission gespielt. Dann kriegst du das Raumschiff und dann… hab ich das Spiel ausgemacht und nie wieder angemacht.“

So beschreibt Gordon Knights of the Old Republic. Eines der besten RPGs aller Zeiten. Andi und Tobi sind fassungslos. Dafür haut Force Unleashed alle drei vom Hocker – man zieht einen kompletten Sternenzerstörer aus dem Orbit, und der Protagonist heißt „Starkiller“, weil das George Lucas‘ erster Name für Luke Skywalker war. Das Spiel erschien für neun verschiedene Plattformen – inklusive N-Gage und Java-Handys, wo es aussieht wie ein Tiger-Electronics-LCD-Spiel.

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Teil 11 – Das Finale: SWTOR, Fallen Order & Survivor

Tobi: „Die Kämpfe sind fordernd, aber halt nicht überfordernd. Du hast genug Material zur Verfügung.“

Das Ende einer Ära – und einer elf Folgen langen Obsession. The Old Republic kostet nach 15 Jahren immer noch 13 € im Monat (Gordon: „Wollt ihr mich verscheißern?“). Fallen Order verbindet Souls-like mit Lichtschwert und hat einen „Berufstätige Eltern“-Schwierigkeitsgrad. Cal Kestis wurde übrigens von Hanno designt – einem Kommilitonen von Gordon und Tobi an der Games Academy. Und Survivor? Im Februar 2026 immer noch so verbuggt, dass Digital Foundry Workarounds veröffentlichen muss. Zum Abschluss: Gordon und Tobis ultimative Top-Picks nach 90 durchgezockten Spielen.

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Wer spricht?

Gordon – Spieleentwickler, Ostberliner mit Laserdisc-Vergangenheit. Hat Star Wars über die Heimvideothek der Familie Kruschel entdeckt (ein Schrank mit 700 VHS-Kassetten, alle nummeriert). Bevorzugt Flight Sims. Besaß ein Jar-Jar-Binks-Duschgel.

Tobi – Spieleentwickler, der technische Kopf. Hat nie eine Star-Wars-DVD besessen – für ihn haben die Spiele das Franchise getragen. Kennt jeden Mod, jeden Community-Patch, jede obskure Port-Version.

Andi – Gast in Teil 1, 9, 10 und 11. Badischer Exil-Ruhrpottler, Star-Wars-Fan seit den Ewok-Filmen. Hat KotOR gefeiert, als Gordon es nach zwei Stunden ausgemacht hat.


Trivia & Fun Facts

🎬 Blockbuster-Ursprung: Der Begriff „Blockbuster“ wurde durch Star Wars geprägt – Kinobesucher standen in den USA um ganze Häuserblocks an.

💰 Der Merchandise-Deal: George Lucas verzichtete auf mehr Gehalt und bekam die Merchandising-Rechte. An einem Wochenende verdiente er mit Spielzeug mehr als mit dem Film.

🦂 Skorpion-Vader: Im Japan-exklusiven NES-Star-Wars (1987) verwandelt sich Darth Vader in einen Skorpion. Niemand weiß warum.

📀 CD-ROM-Revolution: Rebel Assault (1993) war DER Grund, sich ein CD-Laufwerk zu kaufen.

🕹️ Joystick-Pflicht: X-Wing und TIE Fighter ließen sich ohne Joystick nicht mal starten.

💀 Whore-Gate: In Masters of Teräs Käsi brüllt der Announcer „Luke Skywalker versus Whore!“ – der Charakter heißt eigentlich „Hoar“.

🎮 Doppel-Piloten: Gordon und Jascha haben X-Wing immer zu zweit gespielt – einer am Joystick, der andere am Energiemanagement.

🏆 Zweimal Coaster of the Year: Star Wars Galaxies wurde zweimal zum nutzlosesten Spiel des Jahres gewählt – einmal zum Launch, einmal nach einem Patch, der 25 % der Spieler vertrieb.

🔧 Rebellion als Berufung: Gordon sagt, Rebellion habe ihn dazu bewogen, Spieleentwickler zu werden – obwohl es objektiv kein gutes Spiel ist.

📱 Force Unleashed überall: Das Spiel erschien für PS3, Xbox 360, PC, Wii, PS2, PSP, DS, N-Gage und Java-Handys. Die Java-Version sieht aus wie ein Tiger-Electronics-LCD-Spiel.

🎓 Games-Academy-Connection: Cal Kestis aus Fallen Order wurde von Hanno designt – einem Kommilitonen von Gordon und Tobi. Er hat auch alle Uncharted-Charaktere außer Nathan Drake modelliert.

💸 35.000-Dollar-Arcade: Der Star Wars Battle Pod kostet in der Premium-Edition über 35.000 Dollar. Ihr braucht Schwingtüren und vermutlich Starkstrom.

🤖 C-3POs Geheimnis: C-3PO hat seit dem ersten Film ein silbernes und ein goldenes Bein. Gordon ist das nach Jahrzehnten erst während der Aufnahmen aufgefallen.


Alle Episoden auf einen Blick

TeilThemaLink
1Die Filme – Abrechnung & Erinnerungen→ Hören
2Flight Games I – Atari bis X-Wing & TIE Fighter→ Hören
3Flight Games II – Rogue Squadron bis Squadrons→ Hören
4Action-Klassiker – NES bis Dark Forces→ Hören
5Battlefront-Ära – Republic Commando & PSP→ Hören
6Moderne Action – Battlefront EA, Outlaws & LEGO→ Hören
7Strategie & Racing – Rebellion bis Podracer→ Hören
8The Weird Stuff – Obskures, VR & Schlechtes→ Hören
9Jedi Games I – Atari bis Jedi Academy→ Hören
10Jedi Games II – KotOR & Force Unleashed→ Hören
11Finale – SWTOR, Fallen Order, Survivor & Top-Picks→ Hören

Häufige Fragen

Muss ich die Filme kennen, um der Serie zu folgen?
Nein. Gordon, Tobi und Andi erklären genug Kontext, dass auch Nicht-Fans mitkommen. Aber wenn ihr die Filme kennt, macht es doppelt Spaß – besonders Teil 1, wo die drei die komplette Saga auseinandernehmen.

Wie viele Spiele werden insgesamt besprochen?
Ca. 90 Titel – von Atari-Pixelhaufen über vergessene GBA-Ports bis zu modernen AAA-Titeln. Jedes Spiel wird einzeln bewertet, oft mit Kaufempfehlung, Mod-Tipp und Steam/GOG-Link.

Brauche ich Vorwissen über den Videogamecast?
Nein. Die Star-Wars-Serie steht komplett für sich. Wenn ihr uns danach kennenlernen wollt: Die Batman-Reihe und die Spieleverfilmungen sind gute nächste Schritte.

Ein Kommentar

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