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Keine Zeit zu Sterben: Der ehrliche Podcast-Talk über Bonds schockierendes Ende

Keine Zeit zu Sterben – Der emotionalste James Bond aller Zeiten und warum danach alle schwiegen

Sechs Folgen Bond-Podcast, vier Jahre Wartezeit – und jetzt das hier. “Keine Zeit zu Sterben” ist endlich im Kino gewesen, Daniel Craig hat seinen Smoking an den Nagel gehängt, und fünf Nerds sitzen zusammen, um über das Ende einer Ära zu reden. Dass am Ende alle mit gesenktem Haupt aus dem Kino gehen würden, hat keiner vorhergesehen. Oder doch?

In der siebten und letzten Folge der James Bond Reihe im Videogamecast haben sich die Spieleentwickler Gordon und Tobi die komplette Stammbesetzung zusammengetrommelt: Dr. Stefan Blanck, Andreas Garbe und – zum zweiten Mal – Danny Morgenstern, Deutschlands bekanntester James Bond Experte und Autor von über 20 Bond-Büchern. Diesmal geht es nicht um James Bond Spiele, sondern um den Film, der alles verändert hat. Um eine Premiere in der Royal Albert Hall mit 7.200-Pfund-Tickets. Um Anna de Armas in einem schwarzen Abendkleid. Um den Aston Martin DB5 mit Miniguns unter den Scheinwerfern. Und um die Frage, die danach keiner laut stellen wollte: Haben die das wirklich gerade gemacht?

Wer die Vorgeschichte braucht: In Teil 1 ging es um die Bond-Darsteller, in Teil 2 um die Filme, in Teil 3 um die besten James Bond Bösewichte, in Teil 4 hat Danny Morgenstern seine absurdesten Bond-Fakten ausgepackt, und in den Teilen 5 und 6 wurden sämtliche James Bond Spiele von Text-Adventures bis 007 Legends durchgezockt.


250 Pfund pro Ticket, 7.200 Pfund auf dem Schwarzmarkt – Danny bei der Weltpremiere

Danny Morgenstern hat in seiner Bond-Karriere sechs Premieren mitgemacht, viermal in London, einmal in Berlin. Aber was er bei “Keine Zeit zu Sterben” erlebt hat, toppt alles. Universal hatte ihn ursprünglich als Medienpartner für die Deutschland-Premiere im April 2020 eingeplant – dann kam Corona und alles wurde verschoben. Irgendwann landeten vier Tickets für die Royal Albert Hall in seinem Briefkasten. 250 Pfund pro Karte, Charity-Veranstaltung.

“Einen Tag später habe ich im Internet geguckt, was Plätze in meiner Reihe wert waren. 7.200 Pfund pro Karte. Ich habe zu meiner Frau gesagt: Wenn wir die jetzt verkaufen, haben wir fast 30.000 Pfund.” Aber Danny wäre nicht Danny, wenn er das Geld genommen hätte. “Es geht um die Erlebnisse. Die sind unbezahlbar.”

Was folgt, ist eine Anekdotenflut, die den Rest der Runde sprachlos macht. RTL hat Danny und Chris Discon – Deutschlands größten Bond-Requisitensammer – vor die Kamera gezogen. Acht verschiedene Sender haben sie bedient: RTL, NDR, ARD, Bildzeitung am Telefon. Und dann der Moment: “Chris hat ein Selfie geschossen, und Ana de Armas sprang von hinten rein und machte ein Peace-Zeichen. Total geil.”

“Als diese Raketen abgeschossen werden, sagte Chris zu mir: Das machen die doch jetzt nicht wirklich, oder? Und es war so. Das war der Moment.” – Danny

Die Stimmung in der Royal Albert Hall danach? Totenstille. Kein Jubel, kein Applaus. “Die Leute sind einfach rausgegangen. Genau wie damals bei Im Geheimdienst Ihrer Majestät 1969.” Geschüttelt, nicht gerührt – im wortwörtlichsten Sinne.


“Wir waren komplett down” – Warum man über diesen Film nicht reden kann

Stefan hat den Film mit der Familie im Kino gesehen – und danach hat sich niemand darüber unterhalten. “Wir waren komplett down. Man hat eigentlich gar keine Lust, sich großartig über den Film zu unterhalten.” Ein Freund, der Monate später zur Blu-ray-Sichtung eingeladen wurde, hatte nur eine Bedingung: “Gucke ich gerne mit, aber die letzten sechs Minuten klinke ich mich aus.”

Und genau da liegt das Problem, das Stefan auf den Punkt bringt: Keine Zeit zu Sterben hat es von Mund-zu-Mund-Propaganda schwer gehabt. “Du bleibst wortlos zurück, weil du es nicht glauben kannst. Und vor allen Dingen – wenn jemand dabei ist, der den Film noch nicht kennt, kannst du ja gar nichts sagen, ohne zu spoilern.” Das Einspielergebnis von 774 Millionen Dollar weltweit war zwar solide, aber gerade in den USA nicht überragend – und Stefan glaubt, dass dieser “negative Impact” ein Grund dafür war.

Tobi wurde das Ende gespoilert. Von seiner Japanischlehrerin, ausgerechnet. “Das hat mir nicht die Emotion weggenommen, aber schon die Luft. Ich fand es trotzdem krass, dass sie mit dem ganzen Kanon so aufgeräumt haben – Felix ist raus, Blofeld ist raus, alles weg.”

Danny hat dazu die perfekte Restaurant-Anekdote: Am Tag nach der Premiere saß er mit Chris Discon und David Arnold – dem Mann, der seit “Der Morgen stirbt nie” die James Bond Soundtracks komponiert hat – in einem Londoner Restaurant. “Wir fingen an, lautstark über den Film zu reden. James Bond tot! Felix Leiter tot! David Arnold vergrub sein Gesicht in den Händen, weil wir so laut waren. Er sagte: Sechs Jahre war es ein gut gehütetes Geheimnis, und jetzt kommt ihr beide aus Deutschland und alle wissen es.”


“Ich habe den Film nur wegen ihr geguckt” – Anna de Armas und der größte Bond-Moment seit Jahren

Gordon macht kein Hehl daraus, warum er ins Kino gegangen ist. “Das war die Entscheidung, Anna de Armas da reinzunehmen. Ich habe den Film nur wegen ihr geguckt.” Was als Statement in einem Bond-Podcast erst mal fragwürdig klingt, entpuppt sich als die Meinung der gesamten Runde.

Denn die Kuba-Szene mit Ana de Armas als Paloma ist der unbestrittene Stimmungshöhepunkt des Films. “Das war perfekt gemacht – sie wurde natürlich billig eingeführt, langes schwarzes Abendkleid, gefühlt nichts drunter. Und dann legt sie so eine lockere Nummer aufs Parkett und du denkst: Eigentlich würde ich jetzt gerne den Film mit ihr weitergucken.”

“Alle haben gelacht im Kino. Das war die Phase, wo man am meisten merkte, dass die Leute Spaß an dem Film hatten.” – Danny

Danny bestätigt: Selbst bei der Premiere in der Royal Albert Hall war die Kuba-Szene der Moment, in dem die Stimmung noch am besten war. “Im englischen Original übrigens noch viel besser als in der deutschen Übersetzung.” Stefan? Der hat den Film auf Deutsch gesehen. Im Kinopalast Balingen. Der dann auch noch den Abspann abgebrochen hat. Aber dazu gleich mehr.


Der Aston Martin DB5 mit Miniguns – Endlich das Auto, das wir uns immer vorgestellt haben

Gordon hatte “so ein breites Grinsen auf dem Gesicht”, als der DB5 in Matera endlich zeigen durfte, was in ihm steckt. Nägel hinten raus – eine Szene, die in Goldfinger 1964 schon abgedreht, aber von Albert Broccoli aus der Schnittfassung genommen wurde, weil Kinder das auf der Straße nachmachen könnten. Danny weiß natürlich den Kontext: “Bei Der Morgen stirbt nie haben sie es dann beim BMW gemacht, weil sie sich gedacht haben – die Kinder kommen sowieso alleine drauf, Nägel auf die Straße zu werfen.”

Und dann die Miniguns unter den Frontscheinwerfern. Gordon dreht durch: “Endlich haben sie es hingekriegt, dieses Auto so cool darzustellen, wie wir es uns immer alle vorgestellt haben, wenn wir das Spielzeug in der Hand hatten. Das Ding ist der Hammer – da kann der Typ eine halbe Stunde lang mit seinem Maschinengewehr auf die Scheibe ballern, die geht nicht kaputt.” Und Léa Seydoux daneben? “Die hat nicht mal geschwitzt. Ich habe genau auf die Achseln geachtet – kein Schweißtröpfchen.” Gordon stellt klar: Das sei eine Beobachtung zur Charakterzeichnung gewesen, nicht… naja.

Fun Fact von Danny: Es gibt angeblich nur eine funktionsfähige Minigun als Film-Prop in ganz Hollywood – dieselbe, die in Predator, Terminator 2 und unzähligen anderen Filmen zum Einsatz kommt. “Und jetzt hatten sie zwei davon im DB5. Also haben sie entweder eine zweite gebaut oder Hollywood hat aufgerüstet.”


Keine Zeit zu Sterben und Bond als Vater – Warum das mehr ist als ein Drehbuch-Twist

Was Gordon am meisten aus dem Film gerissen hat, war nicht das Ende – sondern das Kind. “Seit vier Jahren habe ich eine Tochter. Und dann bringen die das bei James Bond. Das hat mich so emotional mitgenommen.” Die Runde diskutiert heftig: Ist James Bond als Vater zu viel des Guten?

Danny liefert den literarischen Kontext, den keiner auf dem Schirm hatte. “Dass James Bond ein Kind gezeugt hat, geht auf Fleming zurück. Im Roman ‘Man lebt nur zweimal’ verlässt Bond Kissy Suzuki – und sie ist schwanger. Das Kind wird bei Fleming nie thematisiert, aber Raymond Benson hat später geschrieben, dass der Sohn geboren wurde.” Auch der Giftgarten, in dem das Finale stattfindet, stammt aus diesem Roman. Und die Szene, in der Bond Blofeld mit bloßen Händen erwürgt? Ebenfalls “Man lebt nur zweimal”, nur dass es dort in einem Schloss namens “Dracula Castle” passiert.

Stefan macht eine kluge Beobachtung: “Früher war die Zeit einfach nicht reif, James Bond so emotional zu gestalten. Richard Maibaum, der Drehbuchautor von 14 Bond-Filmen, wurde mal gefragt, warum man nicht mehr von Bonds Psyche zeigt. Seine Antwort: Das interessiert die Leute gar nicht.” Und dann kam Skyfall – und plötzlich ging es nur noch darum, was in James Bonds Kopf passiert.


Die Gun-Barrel-Theorie – Hat Andreas den versteckten Reset entdeckt?

Andreas hat ein Detail bemerkt, das in Reddit-Threads und Fan-Foren heiß diskutiert wird: Kurz vor dem Ende steht Bond in einem Gang, dreht sich zur Kamera und schießt – durch kreisförmige Tore hindurch, die exakt aussehen wie der ikonische Gun-Barrel-Blick durch den Pistolenlauf.

“Diese Szene kommt immer am Anfang eines Bond-Films. Und hier kommt sie am Ende, kurz bevor Bond stirbt. Das ist doch nicht einfach nur ein nettes Easter Egg – die schließen damit den Kreis und setzen alles auf Null.”

Danny bestätigt: Nicht immer stand das Gun Barrel am Anfang. “Bei Ein Quantum Trost steht es ganz am Schluss, weil Regisseur Marc Forster sagte, es passe nicht in den gleitenden Eingang. Bei Skyfall genauso – Sam Mendes hat es ans Ende geschoben, weil Bond ohnehin in der ersten Szene auf die Kamera zielt und es eine Doppelung gewesen wäre.”

Und dann die Parallelen zu Dr. No, dem allerersten James Bond Film: Die Betonbunker-Ästhetik des Bösewicht-Verstecks, die Schutzanzüge der Handlanger, die Raketen-Thematik. Danny hat sogar ein Set-Detail entdeckt: “Im Hintergrund des Hauptquartiers von Safin gibt es für den Bruchteil einer Sekunde eine Anspielung auf die Kulisse, die Ken Adam für Dr. No gebaut hat – dieses schräge Dach, das man aus der Szene kennt, in der Professor Dent die Vogelspinne abholt.” Kreise über Kreise.


Nomi – Das Spiegelbild von Bond, nur emanzipiert

Gordon hat ein Faible für starke Nebencharaktere, und Nomi – die neue 007, gespielt von Lashana Lynch – trifft genau seinen Nerv. “Die ist genauso ein Arschloch gewesen wie er. Sie hat genau die gleichen Moves abgezogen – diese Szene mit dem Auto und der abgefahrenen Sonnenbrille, die sie hochklappt. Das hätte Bond selbst genauso bringen können.”

Was Gordon besonders beeindruckt: Die Macher haben Nomi nicht lächerlich oder schwach dargestellt, sondern als echtes Gegenstück zu Bond. “Sie ist im Grunde sein Spiegelbild – bloß halt emanzipiert.” Eine Entwicklung, die in Teil 2 der James Bond Reihe ausführlich diskutiert wurde: Von den Bond-Girls der 60er über die gleichgestellte russische Agentin in “Der Spion, der mich liebte” bis hin zu den eigenständigen Frauen der Craig-Ära.

Was am Ende aus ihrem 007-Titel wird? “Sie war dann nur noch Agent Nomi. Ist sie 006 geworden? Eigentlich auch nicht.” Die Runde rätselt – und lässt die Frage offen.


Der Kinopalast Balingen und die 18 Minuten gesparten Feierabend

Stefan hat bei der Diskussion über den Abspann einen persönlichen Groll. Sein Kino in Balingen hat bei drei Keine Zeit zu Sterben Vorstellungen dreimal den Abspann komplett abgebrochen. “Der Abspann läuft sechs Minuten – dreimal abgebrochen sind 18 Minuten früher Feierabend. Und ich habe kein ‘James Bond will return’ gesehen!”

Danny erklärt den Hintergrund: “Keine Zeit zu Sterben” ist mit 163 Minuten der längste James Bond Film aller Zeiten. “Dadurch sind den Kinobetreibern Vorstellungen durch die Lappen gegangen. Die konnten nicht so viele Shows fahren und haben weniger Geld eingespielt.” Dass Kinos den Abspann abbrechen, findet Stefan trotzdem eine “kulturelle Katastrophe – genauso wie die Öffentlich-Rechtlichen, die seit 30 Jahren keinen Abspann mehr zeigen.” Andreas, der beim ZDF arbeitet, nimmt den Ball auf: “Wenn ich den neuen Intendanten im Aufzug treffe, sage ich ihm das.”


Wer wird der nächste Bond? – Von Timothée Chalamet bis James Bond Junior

Zum Abschluss wird es spekulativ. Gordon eröffnet die Runde mit einer steilen These: “Der nächste Bond wird ein sehr junger Darsteller. Jemand wie Timothée Chalamet, den wir aus Dune kennen – jemand, der auf gar keiner Liste steht und mit dem sie sehr lange planen können. Ein bisschen wie Tom Holland für Spider-Man.”

Andreas wünscht sich Orlando Bloom – was Gordon mit einem Realitätscheck kontert: “Orlando Bloom ist 1977 geboren. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit 43 James Bond spielen müsste, wäre ich nach fünf Minuten tot.” Andreas hält dagegen: “Das hat Roger Moore auch nicht gehindert.”

Stefan will sich nicht festlegen, wirft aber einen interessanten Punkt in den Raum: Amazon hat MGM gekauft und wird Einfluss nehmen. “Ich bin gespannt, ob das alte Privileg, dass der Bond-Darsteller aus dem Commonwealth stammt, noch gilt – oder ob es diesmal ein Amerikaner wird.”

Tobi denkt den jungen Bond konsequent zu Ende: “Der nächste Film wird James Bond Junior. Seine Tochter hat dann ihrerseits schon wieder Kinder, und sein Enkel übernimmt.” Und Danny? “Ich werde einen Teufel tun und Namen nennen. Bei Pierce Brosnan habe ich 1.000 Namen genannt und lag völlig falsch – Daniel Craig hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.” Sein einziger Tipp: “Es wird kein rothaariger Darsteller. Und wenn man wissen will, wer es wird – die Londoner Wettbüros beobachten. Wenn die Buchmacher plötzlich keine Wetten mehr auf eine bestimmte Person annehmen, kann man davon ausgehen: Der wird’s.”


Danny Morgensterns neuer Roman – Von James Bond zu amputierten Geschlechtsteilen

Zum Schluss nutzt Danny noch die Bühne, um sein neuestes Projekt vorzustellen – einen Kriminalroman, der so weit von James Bond entfernt ist wie Braunschweig von der Royal Albert Hall. “Blutlauf – Jogge nie allein” heißt das Ding, erschienen bei In Farbe und Bunt, und Danny hat sich geweigert, den Roman zu entschärfen. Zwei Verlage hat er abblitzen lassen: Der erste wollte, dass die Handlung in Berlin oder London spielt statt in Braunschweig. Der zweite wollte die Gewalt abschwächen, um auch 16-Jährige als Käufer zu gewinnen. Danny blieb hart. “Da werden Geschlechtsteile amputiert. Das bleibt brutal.”

Sein Pseudonym “Den Brown” hat dabei für einen bemerkenswerten SEO-Effekt gesorgt: Leute, die Dan Brown googeln und sich vertippen, landen bei Dannys Büchern. “Der Algorithmus ist durcheinandergekommen – wenn du jetzt bei Thalia richtig Dan Brown eingibst, wird auch Den Brown angezeigt.” Das Internet ist manchmal gnädig.


🎬 Wusstet ihr schon?

🎫 Bei der Weltpremiere von “Keine Zeit zu Sterben” in der Royal Albert Hall kosteten die Tickets regulär 250 Pfund – auf dem Schwarzmarkt wurden am selben Tag Plätze für 7.200 Pfund pro Karte gehandelt.

🎬 Die Stadt Matera in Süditalien, Schauplatz der spektakulären Autojagd zu Beginn des Films, gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde 2019 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt. Kurz nach dem Dreh wurde die Stadt von einer schweren Überflutung getroffen.

📖 Dass James Bond ein Kind hat, geht auf Ian Flemings Roman “Man lebt nur zweimal” zurück. Dort verlässt Bond Kissy Suzuki – die schwanger ist. Das Kind wird in den Romanen nie weiter thematisiert, bis Autor Raymond Benson die Geschichte später aufgriff.

💰 “Keine Zeit zu Sterben” spielte weltweit 774 Millionen Dollar ein und war damit der umsatzstärkste Hollywood-Film des Jahres 2021 – erreichte aber die Milliarden-Marke nicht, die Skyfall (2012) noch geknackt hatte.

🔫 Die berühmten Nägel am Aston Martin DB5 wurden bereits 1964 für Goldfinger abgedreht, aber von Produzent Albert Broccoli aus dem Film geschnitten – weil Kinder das auf der Straße nachmachen könnten. 57 Jahre später durfte die Szene endlich in “Keine Zeit zu Sterben” gezeigt werden.


Dies ist Teil 7 (007!) der James Bond Reihe im Videogamecast – und das große Finale. In Teil 1 ging es um die Darsteller und das Phänomen 007, in Teil 2 um die Filme, in Teil 3 um die James Bond Bösewichte, in Teil 4 hat Deutschlands 007-Experte seine Fakten ausgepackt, und in den Teilen 5 und 6 wurden alle James Bond Spiele von den Anfängen bis zur Zukunft durchgespielt.

James Bond will return. Irgendwann. Vielleicht als Junior.


Viel Spaß beim Hören!

Tobi & Gordon

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2 Kommentare

  1. Martin Martin

    Zu den Easter Eggs in Bond:
    Es gab das Buch von Flemming “Propety of a lady” – das sollte der dritte Dalton Bond werden als Film…kam nie raus aber das Buch “Propety of a lady” liegt in irgendeinem Bondfilm im Hintergrund rum 😉 Als Gag 😉
    Übrigens ist es auch witzig: manche Ideen lassen die einfach mal bei Bond so paar Jahre liegen oO
    Also zb bei dem letzten “Keine Zeit zu sterben” – die Idee mit einem tödlichen Virus gegen den Bond kämpft – diese Idee ist eigentlich die Idee zu dem Buch “Man lebt nur zweimal” oO Der Film weicht da vom Buch etwas ab…
    Oder bei “In tödlicher Mission” gibt es eine Szene wo Bond mit einer Frau gemeinsam durchs Wasser gezogen wird und Haie sie verfolgen – das ist aus dem Buch “Feuerball” eigentlich oO

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